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Die Börse

Die Börse, ein organisierter Markt!
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Marktplatz für Aktien, Anleihen, Währungen und Rohstoffe
Eine Börse ist ein organisierter Markt nach definierten Regeln zu festgelegten Zeiten. Der Sinn der Börse besteht darin, Anbieter einer Ware mit möglichst vielen potenziellen Käufern zusammenzubringen. Es wird also eine Plattform für Angebot (Anbieter) und Nachfrage (Käufer) geschaffen. Während definierter Handelszeiten werden Preise, sogenannte „Kurse“, abhängig von Angebot und Nachfrage unter Beaufsichtigung durch eine Kontrollinstanz, festgestellt. Diese Kontrolle übernehmen die Handelsüberwachungsstellen der Börsen. Gehandelt werden an der Börse beispielsweise Wertpapiere (Aktien und Anleihen), Devisen (Forex), Waren (Rohstoffe) oder abgeleitete Finanzprodukte (Derivate) basierend auf diesen Werten. Der Marktplatz „Börse“ bietet damit Markttransparenz für Wertpapiere, die Steigerung der Effizienz und der Marktliquidität, die Verringerung von Kosten sowie Schutz vor Manipulationen.

Hier finden Sie die "Handelszeiten an der Börse"!

Was wird gehandelt?
An den deutschen und auch internationalen Börsen werden neben den verschiedensten Arten von Wertpapieren wie Aktien und Anleihen auch die unterschiedlichsten Arten von Waren, Rohstoffe, Devisen oder Energie, aber auch abgeleitete Rechte gehandelt. Die ersten Börsen waren Warenplätze für den Handel mit landwirtschaftlichen Erzeugnissen. Später entstanden weitere Spezialbörsen, die sich auf bestimmte Welthandelsgüter, wie beispielsweise Gold, Gewürze, Kaffee oder Kakao konzentrierten.

Heute gibt es unterschiedliche Börsen:

Jeder Markt hat seine Besonderheiten die wir systematisch für uns nutzen!
Wir erklären welche
für unser Trading wichtig sind!



Börsenplätze in Deutschland

In Deutschland gibt es mehrere Wertpapierbörsen, eine Devisenbörse, eine Wertpapierterminbörse und eine Warenterminbörse.

Die wichtigste Börse in Deutschland ist die Frankfurter Wertpapierbörse, einschließlich der elektronischen Handelsplattformen Xetra und Eurex. Ein Großteil des Aktienhandels in Deutschland wird über die Frankfurter Wertpapierbörse und Xetra abgewickelt. Die Deutsche Börse AG fungiert als Träger und Betreiber.

Wertpapierbörsen in Deutschland:

Bis auf „Tradegate“ und die „European Energy Exchange“ werden diese Wertpapierbörsen auch als Regionalbörsen bezeichnet.
Xetra ist ein elektronischer Handelsplatz und der Handel findet montags bis freitags von 9.00 bis 17.30 Uhr MEZ statt.

Frankfurter Wertpapierbörse
Die Frankfurter Wertpapierbörse (FWB) ist eine der weltweit größten Handelplätze für Wertpapiere und die bedeutendste deutsche Börse mit Sitz in Frankfurt am Main. Die FWB betreibt den elektronischen Handelsplatz Xetra für den professionellen Handel. Betreiber und Träger sind die Deutsche Börse AG und die Scoach Europa AG.

Börse Stuttgart
Haupthandelsplatz für den Handel mit derivativen Wertpapieren und führend im Handel mit Anleihen sowie aktiven Fonds und ETFs. Stuttgart ist aber auch nach wie vor ein Handelsplatz für Aktien und Anleihen. Die EUWAX (Abkürzung für European Warrant Exchange) ist ein Segment der Börse Stuttgart. EUWAX bietet den Anlegern eine Plattform für verbriefte Derivate wie Optionsscheine, Knock-out-Produkte, exotische Produkte, Anlagezertifikate und Aktienanleihen.

Börse Hamburg
Neben dem traditionellen Handel mit Wertpapieren erschließt die Börse auch neue Geschäftsfelder, wie den Handel mit Anteilen offener und geschlossener Fonds oder den Handel „gebrauchter“ Lebensversicherungspolicen. Weitere Schwerpunkte der Börse Hamburg liegen auf dem Handel von Wertpapieren mit Maritimem oder Immobilienbezug. In Segmenten des Fondshandels ist die Börse Hamburg, Stand 2012, Marktführer.


Die wichtigsten Börsenplätze in den USA


Die NYSE Amex Equities, früher American Stock Exchange (AMEX), in New York, ist hauptsächlich auf den Handel mit Optionen und börsennotierten Fonds spezialisiert. Die New York Stock Exchange (NYSE) ist die größte Wertpapierbörse der Welt und gehört zur NYSE Euronext-Gruppe. Die New York Stock Exchange ist auch unter dem Namen „Wall Street“ bekannt, da sie an der gleichnamigen Straße in New York, ansässig ist.
An der Chicago Mercantile Exchange werden vor allem Futures und Optionen auf Rohstoffe gehandelt. Die Chicago Mercantile Exchange hat weltweit das höchste Volumen ausstehender Kontrakte, was ein Hinweis für ihre hohe Liquidität ist.
Die NASDAQ ist die größte elektronische Börse in den USA, gemessen an der Zahl der gelisteten Unternehmen. Der Name ist ein Akronym für National Association of Securities Dealers Automated Quotations. Die Börse wurde 1971 von der National Association of Securities Dealers (NASD) als vollelektronische Handelsplattform gegründet und ist am Times Square von Manhattan in New York untergebracht. Den Wertpapierhandel an der NASDAQ kontrolliert die United States Securities and Exchange Commission (SEC).
Die New York Mercantile Exchange (NYMEX) ist die weltgrößte Warenterminbörse. Sie befindet sich ebenfalls in New York. Zuvor bestand die NYMEX aus zwei Gesellschaften, der New York Mercantile Exchange und der New York Commodities Exchange (COMEX), die seit 1994 zu einer Gesellschaft verschmolzen sind.

Organisierte „außerbörsliche” Handelsplattformen

Der Handel außerhalb der Börse wird auch als Freiverkehr oder OTC-Handel bezeichnet. Es handelt sich um finanzielle Transaktionen zwischen Marktteilnehmern, die nicht über die Börse abgewickelt werden. OTC „Over The Counter” stammt aus dem englischen und wird mit „über den Tresen” übersetzt. Es existieren mehrere organisierte Wertpapiermärkte außerhalb der klassischen Börsen, die auch zum OTC-Handel gezählt werden und sich selbst als „außerbörslich” bezeichnen. Nach Definition des Begriffs Börse handelt es sich auch bei diesen organisierten Märkten um Börsen. Lassen Sie sich nicht von der widersprüchlichen Bezeichnung „außerbörslich”  irritieren.


Die drei Formen des außerbörslichen Handels:
  • Den Handel mit börsennotierten Wertpapieren. Wenn Handelspartner ihre Transaktionen nicht publik machen wollen, können diese als OTC-Geschäft abgewickelt werden.
  • Den außerbörslichen Handel mit Finanzderivaten ohne standardisierte Spezifikationen. Beispielsweise exotische Optionen oder spezielle OTC-Optionen.
  • Den Handel mit Wertpapieren, die zum Börsenhandel nicht zugelassen sind.

Börsen bieten standardisierte Produkte an. Passt ein Produkt nicht in diese Spezifikationen, muss der außerbörsliche Handel gewählt werden. Außerhalb der Standards der Börsen lassen sich viele Möglichkeiten realisieren. Der riesige Markt der Zertifikate bietet die exotischsten Finanzkonstrukte. Für derartige Finanzprodukte kann der außerbörsliche Handel bedeutender sein, als der Handel an der Börse.

Der außerbörsliche Handel steht nicht nur kommerziellen Anlegern und Händlern zur Verfügung. Auch Private Anleger haben durch Onlinebroker die Möglichkeit, direkt Geschäfte mit einem Emittenten durchzuführen. In unseren Live-Trading-Events führen wir situativ auch den direkten Handel mit Emittenten durch! Sie wollen sich unser Live-Trading anschauen? Kontakt



Einige Vorteile des außerbörslichen Handels:
  • Einsparung von Börsengebühren,
  • Individuelle Anpassungen gehandelter Produkte,
  • Hohe Flexibilität der Finanzkonstrukte,
  • Schneller direkter Handel,
  • Attraktive Margen für Investmentbanken bei komplexen Produkten.

Einige Nachteile des außerbörslichen Handels:
  • Geringere Kontrolle der Produkte,
  • fehlende Aufsicht des Handels,
  • fehlende Referenzmärkte bei manchen Finanzkonstrukten,
  • teilweise fehlende Orderzusätze (Limit-Orders)
  • Geringere oder keine Markttransparenz.

Beispiele für OTC-Handelsmärkte:

Die Bezeichnung CATS steht für „Citibank Automated Trading System“. Die T.I.Q.S. GmbH & Co. KG, war eine Tochtergesellschaft der Börsestuttgart Holding GmbH, entwickelt, betrieben und vertriebt das Handelssystem T.I.Q.S. und war ein Teil der Infrastruktur des EUWAX-Segments an der Börse Stuttgart. Über diese elektronische Plattform übermitteln die EUWAX fortlaufend An- und Verkaufspreise für diese Wertpapiere, sogenannte Quotes, an die Stuttgarter Börse. Darüber hinaus findet das System als außerbörsliche Handelsplattform zwischen Market Makern und Intermediären Verwendung. Hier kann der Privatkunde über die Livehandelsfunktion seiner Bank direkt mit den Emittenten außerbörslich handeln.Geschäfte zwischen den über T.I.Q.S. direkt verbundenen Parteien wurden im Quote-Request-Verfahren oder durch Einstellung von Limitorders ausschließlich bilateral abgeschlossen. Demnach war T.I.Q.S. auch nicht als MTF im Sinne der MiFID zu betrachten. Die Handelszeiten waren börsentäglich von 8.00 Uhr bis 22.00 Uhr MEZ.

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