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Klassische-, Online-, CFD- und Future-Broker

Die Wahl des richtigen Brokers!


Broker
Der Begriff „Broker“ wird für Marktteilnehmer verwendet, die die Kauf- und Verkaufsaufträge von Anlegern ausführen. Ein Broker ist für den Trader damit die Verbindung zur Börse. Er führt die Orders, und damit die Marktmeinung des Auftraggebers, an die Börse weiter. Wer dies ausschließlich im Internet machen möchte, benötigt einen Online-Broker. Damit unsere Orders jederzeit zuverlässig weitergeleitet werden, suchen wir uns einen zuverlässigen Broker aus. Wir unterscheiden im Folgenden zwischen drei Broker Arten, dem klassichen-, dem CFD- und dem Futures-Broker.

>>> Unsere aktuellen Broker für die realen TB-Referenzkonten

Der "klassische" Online-Broker
Hier können Aktien und Derivate über die jeweiligen Börsenplätze oder direkt über den Emittenten gehandelt werden! Der DDV (Deutscher Derivate Verband) unterscheidet innerhalb der sogenannten Hebelprodukte (Derivate) drei Unterkategorien wie klassische Call- und Put-Optionsscheine, Faktor-Zertifikate und Knock-out-Produkte. Für unser TB-Trading arbeiten wir in erster Linie mit klassischen und Online-Brokern. Bei klassischen Brokern führen wir unsere Aktiendepots (Handelssysteme mit reinen Aktien wie WWA und TB-Rente, aber auch unsere Investionsdepots) und bei Online-Brokern die Depots mit gehebelten Produkten (Handelssysteme wie ASS, WWA-Hebel und die OSDs). >>>Hier zu unseren aktuellen Brokern

Der CFD-Broker
CFD-Broker bieten den Handel mit Differenzkontrakten (CFD, Contracts of Difference) an. CFDs gehören zu den Derivaten am Finanzmarkt und bieten verschiedene Vorteile, aber auch ein paar Nachteile, im Vergleich zum direkten Börsenhandel. Ein CFD-Broker agiert meist als Market-Maker und bietet dem Kunden fortlaufend Kurse auf die verschiedensten Basiswerte (Underlyings) an. Er bildet den an der Börse gehandelten Futures-Preis, z. B. den vom DAX nach, kann aber leicht davon abweichen. Der Handel mit CFDs ist keine direkte Teilnahme am „echten Markt“. Die Kurse der CFDs unterscheiden sich nicht nur vom Future-Markt, sondern auch unter den verschiedenen CFD-Brokern.

Ein Beispiel:
Steht der DAX an der Frankfurter Börse bei 7005 Punkten, so kann der Kurs beim CFD-Broker leicht abweichen und bei 7004 oder auch 7006 Punkten stehen. In der Regel passiert dies nur in volatilen Börsenphasen. Je weniger diese Abweichungen ausmachen, desto besser ist der Broker für uns Anleger.

Weiterhin berechnet der CFD-Broker einen Spread (wie auch bei anderen Derivaten), wodurch er bereits durch jede Order verdient. Diese Spreads variieren bei den verschiedenen Anbietern stark. Steht der Kurs beim DAX bei 7006, wie im vorherigen Beispiel angedeutet, dann müssen wir für 7008 Punkte kaufen, die eingegangene Position ist allerdings nur 7006 Punkte wert. Die Differenz von 2 Punkten ist der sogenannte „Spread“. Wenn wir also davon ausgehen, dass wir die eingegangene Position direkt wieder bei gleichem DAX-Stand verkaufen, dann hätten wir ein Verlustgeschäft von 2 Punkten gemacht. Ein großer Nachteil bei CFD-Brokern, die gleichzeitig Market-Maker sind, ist, dass sie in turbulenten Marktphasen unter Umständen keine Kurse stellen oder den Spread zu unseren Ungunsten erweitern. Das kann dazu führen, dass der Anleger eine eingegangene Position nicht mehr direkt oder zu schlechteren Konditionen verkaufen kann. Ein fairer Handel mit Kauf- und Verkaufsangebot kommt dabei nicht zustande und führt zu einem Nachteil des Anlegers. Mit CFDs kann man von steigenden, aber auch von fallenden Kursen profitieren. Ein großer Vorteil der CFD-Broker besteht darin, dass man mit geringem Startkapital bereits eine große Anzahl an verschiedenen Märkten handeln kann! Ein zweiter Vorteil der CFDs ist der Hebeleffekt, mit dem man aber umzugehen lernen muss.

Der Futures-Broker
Ein Future ist ein Termingeschäft, welches eine beidseitige Verpflichtung beinhaltet. Eine Erklärung für Futures geben wir im Menüpunkt unter  „Grundwissen I / Anlagemöglichkeiten im Überblick“. Future-Trading ist aus unserer Sicht nur erfahrenen Börsianern und geschulten Tradern vorbehalten, denn man kann schnell mehr Geld verlieren als man besitzt und in einen sogenannten "Margin-Call" geraten.

Futures Broker sind auf den Handel mit allen Formen von Futures an den weltweiten Futuresmärkten spezialisiert. Sie ermöglichen den Handel mit Kontrakten jeglicher Größe und Güte unter anderem mit dem Leverage-Effekt. Kleine Änderungen im Preis können zu großen Resultaten führen. Handelbare Futures gibt es für die Devisen- und Rohstoffmärkte, Anleihenmärkte und Indexfutures. Die wichtigen Börsenplätze für Futures sind CME, CBOT, EUREX und Euronext. Der Future-Broker ermöglicht eine stabile Kursversorgung und den direkten Marktzugang zu Futures. Der Futurekurs ist bei allen Futures-Brokern gleich. Der Futureshandel bietet einige Vorteile gegenüber den CFDs. Jeder der dauerhaft zu besten Konditionen an der Börse Geld verdienen möchte, sollte ein Futures-Konto anstreben.

Die zu hinterlegende Sicherheitseinlage ist bei einem Future Broker in der Regel höher als beim CFD-Broker. Im Gegensatz zu anderen Finanzprodukten ist das Verlustpotenzial nicht nur auf den geleisteten Einsatz (Marge oder Margin) begrenzt. Für ein funktionales Risiko- und Moneymanagement ist dementsprechend ein großes Konto erforderlich. Für kleinere Konten empfiehlt sich eher ein CFD-Broker. Achtung: Beide Varianten haben Ihre Vor- und Nachteile und Anwender MÜSSEN sich damit VOR dem Trading auseinandersetzen.

Unterschied in der sogenannten “Ticksize” (Gewinn / Verlust pro Punkt/Tick)

DAX CFD (1€ Kontrakt) = 1€ pro Punkt.
Beispiel: 100 Punkte Bewegung im Dax mit = 100€ / Kontrakt

DAX Future = 25€ pro Punkt
Beispiel: 100 Punkte Bewegung im DAX = 2500€ / Kontrakt

Der Unterschied deutlich zwischen Future und CFD ist der Faktor. Der Future ist wesentlich teurer (Faktor 25 zum 1€ Kontrakt im CFD).

 
Vor- und Nachteile
Vorteil Future: Fairer “echter Markt” mit gleichen Preisen.
Vorteil CFD: Günstiger und gestückelte Größen handelbar.
    
Nachteil Future: Mehr Marge erforderlich, "teuer"!
Nachteile CFD: Kein “echter Markt”; Preisnachbildung und höhere Kosten (Slippage, Spread, usw.)

Es gibt durchaus CFD-Broker die sich fair gegenüber Ihren Kunden verhalten und damit die Vorteile schnell überwiegen. Wir selbst nutzen auch gerne CFDs, allerdings NICHT bei Strategien mit sehr engen Stopps! >>>Mehr dazu in unseren regelmäßigen Webinaren.

Lesen Sie weiter unter "Anlagemöglichkeiten im Überblick".

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