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Charteinstellungen

Die richtige Charteinstellung erleichtert die Arbeit!

Welche Chartdarstellung wählen wir und warum?

Es gibt folgende Visualisierungen von Börsenkursen:
  • Liniencharts
  • Balkencharts
  • Kerzencharts
  • Heikin Ashi
  • Sonstige

Warum benutzen wir bei der täglichen Analyse keine Liniencharts, wie sie doch auch im Fernsehen oder in diversen Journalen veröffentlicht werden?

Der Linienchart ist die einfachste und somit auch gebräuchlichste grafische Darstellung von Kursverläufen und ist in verschiedenen Börsenpublikationen weit verbreitet.

20121016.Linienchart 

Diese Form der Darstellung wird konstruiert, indem die Schlusskurse einer Periode, also beispielsweise die Tagesschlusskurse, einfach durch eine Linie miteinander verbunden werden. Durch diese Reduzierung an Daten gehen viele wichtige Informationen verloren. Dies macht den Linienchart für Trader unattraktiv.

Durch diese Konzentration auf einen einzigen Punkt einer Zeitperiode -in unserem Fall eines Tages- gehen also viele andere Information verloren. Balkencharts oder auch „Barcharts“ liefern schon mehr Informationen über den kompletten Verlauf einer Handelsperiode.

20121016.Balkenchart 

Die Kerzenchart-Analyse „Candelstick-Analyse“ geht ein kleines Stück weiter und arbeitet zusätzlich noch mit einem weiteren Element, um uns die Kursverläufe optisch aufzuarbeiten.

20121016.Chandelstickchart

Die Kerzenchart-Analyse ist eine spezielle Form der Chartanalyse. Die Grundlagen der Candelstick-Analyse kommen aus Japan und haben dort eine uralte Tradition. Nach unserer Meinung ist dies die übersichtlichste Form der Darstellung , weil zusätzlich zum Barchart auch farblich eine Handelsrichtung visualisiert wird. 

20121016.HeikinAshichart

Die Chartdarstellung nach „Heikin Ashi“ sieht auf den ersten Blick den Kerzencharts ähnlich. Allerdings ist durch die spezielle Berechnung der Kerzen eine gewisse Information verloren gegangen. Diese Art der Darstellung hat ihren besonderen Vorteil und kristallisiert hervorragend Trendverhalten heraus. Wir sehen diese Analysemethode ergänzend zur Candelstickanalyse.



Unterschiede zwischen Linien- und Kerzencharts
20140803.charteinstellungen

Der Linienchart setzt sich in allen höheren Zeiteinheiten über dem sognannten Tick-Chart aus selektierten Punktwerten zusammen. Im Linienchart gehen somit wertvolle Informationen verloren. Im folgenden Beispiel zeigen wir den Unterschied grafisch am exakt gleichen Preisverlauf eines Marktes auf:
 

Die Hoch- und Tiefstkurse innerhalb einer definierten Zeitperiode sind im Kerzenchart noch zu sehen. Dieser Sachverhalt ist ein wichtig für eine exakte Markteinschätzung! Schauen Sie sich die Hochs im Linien- und Kerzenchart in der obigen Grafik genau an. Der Unterschied ist klar ersichtlich! Besonders in kleineren Zeitebenen und in volatilen Märkten wird der Kerzenchart besonders wichtig.


Wir verzichten auf die genauere Erklärung „veralteter“ oder sonstiger exotischer Chartanalysemethoden und konzentrieren unser Augenmerk auf die -aus unserer Sicht- derzeit beste und wichtigste Analysen-Methode. Die Analyse in der  Kerzenchart-Darstellung.

Logarithmische Charteinstellung

TB Logarithmisch-Linear-Farbe
 
Im obigen Bild wird zweimal ein und derselbe Chart in verschiedenen Einstellungen dargestellt. Der Unterschied wird sofort deutlich!

Gerade in langfristigen Analysen ist die logarithmische Darstellung der Preisachse der arithmetischen Darstellung (linearer Chart) vorzuziehen. Wir erkennen besser Preisrelationen, denn ein Gewinn von 50 Punkten entspricht nicht immer demselben prozentualen Gewinn.

Faustregel: Im kurzfristigen Zeitfenster sind die Unterschiede zwischen arithmetischer und logarithmischer Darstellung verschwindend gering. Bei starken Preisveränderungen, wie im obigen Bild dargestellt, sollte die logarithmische Darstellung gewählt werden.


Lesen Sie weiter unter "Kerzen und Kerzencharts (Candelsticks)".



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