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Arbeitsaufwand, der häufig vergessene Faktor

Arbeitsaufwand, der häufig vergessene Faktor


Passiver oder aktiver Handel

Neben dem behandelten Thema „Zeit“ ist auch die Frage der Arbeitsintensität, die man bereit ist auf sich zu nehmen, eine zentrale und häufig unterschätzte oder gar vergessene Erfolgskomponente. Wir haben Menschen erlebt, die täglich lediglich einen dreizeiligen Text zu lesen bereit waren und Renditen von 200 Prozent und mehr im Jahr erwarteten. Auf der anderen Seite haben wir Kontakte zu Tradern, die handeln, weil ihnen das Handeln an sich einfach Spaß macht und der Faktor Geld für sie ein anfallendes -Nebenprodukt- ist. Sie investieren freiwillig Unmengen an Zeit und haben gleichzeitig recht niedrige, teils untertriebene Zielvorstellungen. Was heißt das nun für Sie?

 
Passiver und aktiver Handel


In der obigen Tabelle können Sie in einer bewusst stark vereinfachen Übersicht einen Einblick in unsere Einschätzungen gewinnen. Generell gehört man als individueller Mensch nicht „genau“ in eine Gruppe, aber man kann bestimmen, zu welcher Gruppe man am ehesten tendiert und sich dann ein erstes Bild der Geldmenge machen, mit der es aus unserer Sicht Sinn machen könnte anzufangen.

Berusfstätig und wenig Zeit!
Ein Beispiel: Sie sind berufstätig und wollen Ihr Geld anlegen. Sie haben wenig Zeit und das auch nur abends und eventuell am Wochenende. Sie wollen die Entscheidungen über Ihre Ersparnisse nicht völlig aus der Hand (in die Ihrer Bank bzw. Fondsinvestitionen) geben, denn ein wenig Einfluss ist schon nicht verkehrt, damit man zumindest ab und zu mal (alle paar Jahre für ein Auto oder einen erweiterten Urlaub) etwas Geld entnehmen kann. Die Analyse des täglichen Auf- und Ab der Märkte übersteigt Ihre zeitlichen Möglichkeiten und auch Ihr eigentliches Interesse. Am Abend ein paar Minuten an den Computer, ein kurzer Check der Lage und dann wieder weg vom Monitor und den Abend genießen.

Sie scheinen nach unserer Einschätzung eine Mischung zwischen aktivem und passivem Investor zu sein. Sie sind auf seriöse Informationen in einer guten aufgearbeiteten Form angewiesen und können sich aus diesen Daten selbst ein Bild machen. Sollten Sie sich irren, ist das kein Beinbruch, denn alle Ihre Anlageentscheidungen sind langfristig getroffen. Da kommt es NIE auf einen Tag früher oder später an, die Gesamtrichtung ist entscheidend.

Unsere Erfahrung: Sie benötigen mindestens 5.000 Euro (besser 10.000 Euro), um ein Depot zu eröffnen, in dem Sie Aktien (gegebenenfalls auch mal eine kleine Spekulation mit Derivaten) handeln können. 5.000 Euro deshalb, da das Handeln von Fonds, Aktien und Derivaten Kosten verursacht, die Sie über die Wertsteigerung Ihres Handelns kompensieren müssen, damit auch ein Gewinn für Sie übrig bleibt. Diese Größenordnung ist realistisch für einen ersten Anfang, wenn Sie ein gewisses KnowHow zukaufen. Sonst müssten Sie abends mehr Zeit für die Analyse der Märkte aufwenden.

Berufstätig und etwas mehr Zeit!
Ein anderes Beispiel: Sie sind ebenfalls berufstätig und wollen Ihr Geld anlegen und für sich arbeiten lassen. Sie haben etwas mehr Zeit und auch immer einen Zugang zum Internet. Sie können es sich leisten auch während des Tages Ihre Emails zu checken und einen Blick in Ihr Depot zu werfen. Komplett eigenverantwortlich werden Sie es schwer haben, denn neben der Arbeit die komplette Analyse der Märkte zu machen funktioniert nur, wenn die Märkte relativ freundlich sind. In „heißen“ Zeiten kann die Doppelbelastung gepaart mit wichtigen Entscheidungen, die fundiert sein müssen, ungemein am Nervenkostüm zerren. Sie kaufen sich einen seriösen aktiven Börsendienst, der Sie täglich über das Marktgeschehen mit konkreten Tipps informiert. Sie entscheiden aber eigenständig, ob sie nun handeln wollen oder nicht.

Sie gehören eindeutig zur Klasse der konservativen (wenn genug Zeit ist auch mal aggressiven) Spekulanten. Das heißt noch lange nicht, dass Sie nicht auch langfristige Trades machen, aber Ihr Hauptfokus ist doch schon recht nah am Tagesgeschehen.

Unsere Erfahrung: Sie benötigen mindestens 10.000 Euro Startkapital. Alles darunter würde Sie nur zu mangelhaften Ergebnissen führen, die entweder Ihr Risiko zu hoch schrauben oder Ihren Ertrag im Vergleich zur geleisteten Arbeit, enttäuschen würde. Zwar behaupten viele unseriöse Anbieter von Börsenbriefen und Signaldiensten anderes, aber unsere Erfahrung dieser Branche -und deren traurigen Geschichten- lehren uns genau das, was wir in unserer Tabelle zu verdeutlichen versuchen. 


Wir hoffen, Ihnen einen Überblick verschafft zu haben. Sollten Sie noch Probleme mit der Findung oder Umsetzung haben, dann kontaktieren Sie uns über das angegebene Kontaktformular. Wir bieten Ihnen gerne unsere Hilfe an!


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