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SIE steht für Seasonale Index Effekt Strategie.
Im Vergleich zwischen DAX und MDAX ist deutlich zu erkennen, dass langfristig die Nebenwerte "Mid Caps" besser abschneiden als die großen Konzerne "Bluechips" aus dem DAX.

Vergleich seit 1988 - DAX Performance (schwarz) zum MDAX (grün): 20190621.Vergleich DAX MDAX seit1988
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Was sind mögliche Gründe dafür?
Die gesamte Marktkapitalisierung der gelisteten Unternehmen im MDAX ist um einiges geringer als die des kompletten DAX. Die kleineren Unternehmen aus dem MDAX erzielen jedoch mitunter deutlich größere Gewinne. Doch wie geht das? Zum einen führen die unterschiedlichen Anforderungen wie z. B. geringere Offenlegungspflichten dazu, dass Informationsasymmetrien mit einer höheren Rendite vergütet werden. Zum anderen führt ein zusätzliches Risiko, aufgrund einer geringeren Liquidität kleinerer Titel, zu einem entsprechenden Aufschlag an der Börse.

Dass große Konzerne schwerfälliger auf Veränderungen reagieren, ist kein Geheimnis. Hier sind kleinere Unternehmen deutlich im Vorteil. Große Konzerne sind meist breit und diversifiziert aufgestellt. Im Gegensatz dazu können kleine Unternehmen in einer Nische sehr spezifisch ihr Know-how anbieten. Des Weiteren können aufgrund flacher Hierarchien und damit verbunden kurzen Entscheidungswegen, kleine Unternehmen deutlich schneller auf Marktveränderungen reagieren. Und zu guter Letzt, sind einige mittelständige Unternehmen seit mehreren Generationen familiengeführt und haben dadurch den langfristigen und kontinuierlichen Erfolg im Fokus.

Warum ist im 4. Quartal alles anders?
Aus der Studie der Universität Yale „A Valuation Study of Stock-Market Seasonality and Firm Size“, geht hervor, dass sich das relative Bewertungsniveau von Nebenwerten im Verlauf eines Jahres signifikant ändert. Und zwar nimmt das Bewertungsniveau zu Jahresbeginn immer weiter zu, um dann in der zweiten Jahreshälfte wieder zu fallen.

Anders sieht das bei Aktien von Bluechip-Unternehmen aus. Hier ist das Bewertungsniveau der Aktien keinen signifikanten Änderungen im Jahresverlauf ausgesetzt.

Die beste Erläuterung dieses Effektes liefern jedoch die großen Fondsgesellschaften. Hierbei sammeln die Fondsmanager, aus oben genannten Gründen, in den ersten Monaten des Jahres kleinere Unternehmen ein. Über das gesamte Jahr ergibt sich daraus eine Outperformance gegenüber der Benchmark, mit der sie am Jahresende vergleichen. Um, die bis dahin erzielte Outperformance nicht wieder zu riskieren, schichten sie in die großen Bluechip-Werte um und nähern sich so ihrem Vergleichsindex wieder an. Dadurch performen Nebenwerte im letzten Quartal eines Jahres schlechter als der DAX.

Überführung in eine rentable Strategie
Wie eingehend beschreiben, handelt es sich bei dieser Strategie um einen saisonalen Index Effekt (SIE). Wenn man sich von den verschiedenen Indizes jeweils die Jahrescharts über einen längeren Zeitraum genauer ansieht, sind deutlich Muster zu erkennen.

Zum Ende des Jahres wird überwiegend in große Unternehmen investiert, wodurch der Kurs des DAX entsprechend ansteigt. Im Gegensatz dazu performen in der ersten Jahreshälfte vorzugsweise Werte aus der zweiten Reihe deutlich besser.

Der Jahresverlauf des DAX Performance über die letzten 28 Jahre:
20190621.DAX Zyklik 28Jahre SIE Strategie
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Im vierten Quartal eines Jahres betragen die Gewinnertrades im DAX über 80 % bei positiver Auszahlungsrate.

Der Jahresverlauf des MDAX Performance über die letzten 23 Jahre:
20190621.MDAX Zyklik 23Jahre.SIE Strategie
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Im MDAX betragen die Gewinnertrades in den ersten beiden Quartalen eines Jahres ebenfalls mehr als 80 % bei hoher Auszahlungsrate.

Auf Grundlage dieser Erkenntnis, haben wir folgende Strategie in ein einfaches Handelssystem gepackt. Im Folgenden werden wir ein paar unserer Auswertungen offenlegen.:

  Aktion Einstieg Ausstieg Index
1 long Anfang Oktober Ende Dezember DAX
2 long Anfang Januar des Folgejahres Ende Juli MDAX


Vergleich seit 1988 - MDAX Performance (braun) zur „SIE–Strategie MDAX / DAX long“ (schwarz):
20190717.Vergleich DAX MDAX SIE Strategie long seit1988Zum Vergrößern anklicken!

Durch diese Strategie lässt sich gegenüber der Benchmark MDAX eine Outperformance von 4,77 Prozent und gegenüber der Benchmark DAX sogar eine Outperformance von 7,31 Prozent pro Jahr erzielen. Zu der generierten Outperformance verbessern sich die Risikokennzahlen erfreulich!

Fazit: Es handelt sich um eine sehr einfache Strategie mit wenig Aktionen und hoher Effizienz. Dazu lässt sich die Strategie leicht mit passenden ETFs oder moderat gehebelten Derivaten umsetzen. Für mittel- bis langfristig orientierte Investoren stellt dieses Wissen bei der Auswahl und dem Timing von Aktien einen echten Mehrwert dar. Ein kleines Manko ist die Begrenzung auf den Zeit-Stopp! Dazu lassen sich aber unsere Crash-Indikatoren als systematische Stopps ergänzen.

Optimierung der Strategie:
20190717.SIE Strategie MDAX DAX long short vergleich
Diese einfache Strategie erzielt bereits als reine Long-Strategie eine auffallend gute Rendite. Diese lässt sich sogar noch steigern, indem man diese mit einer Short-Strategie über die Sommermonate hinweg ergänzt. Die Analyse dazu ist in der SIE-Strategie „MDAX / DAX long + short“ zu finden.

Zur "SIE MDAX/DAX long und short Strategie"

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SIE steht für Seasonale Index Effekt Strategie. In der "SIE-Strategie MDAX / DAX long“ haben wir bereits die grundlegende Logik und auch mögliche Gründe (Kausalitäten) für diese funktionierende Strategie näher erläutert.

Diese Performance lässt sich auf einfache Art und Weise mit einer ergänzenden Short-Strategie steigern. 

Überführung in eine Strategie
Wir ergänzen die "SIE Strategie MDAX / DAX long" um eine saisonalen Short-Strategie in den statistisch schwachen Monaten August und September und nennen diese Strategie "SIE Strategie MDAX/DAX long + short“.

Das Regelwerk dieser Strategie sehen nun wie folgt aus:

  Aktion/Signal Einstieg Ausstieg Index
1 long Anfang Oktober Ende Dezember DAX
2 long Anfang Januar des Folgejahres Ende Juli MDAX
3 short Ende Juli Anfang Oktober DAX


Der Jahresverlauf des DAX Performance über die letzten 28 Jahre:
20190621.DAX Zyklik 28Jahre SIE Strategie short
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In den beiden schwachen Monaten August und September betragen die Short-Gewinnertrades im DAX zwar nur 50 Prozent in den letzten 28 Jahren und gleicht damit einem Münzwurf.
20190717.dax.seasonals.summer.short

Wie wir aber in der obigen Grafik gut erkennen können überwiegen die Verluste in diesem Zeitraum die Gewinne deutlich. Das macht eine Short-Strategie interessant. Mit einer Short-Strategie haben wir einen hohen Profitfaktorl. Bei der Bewertung der Shorttrades ist wichtig zu beachten, dass wir auch nur zirka zwei Monate investiert sind.

Da uns die Trefferquote von etwa 50 Prozent allerdings nicht ausreicht, haben wir der Short-Strategie ein Filter vorgeschalten. Dieser zeigt an, ob sich der DAX in einem Auf- oder Abwärtstrend befindet. Und nur, wenn der Gesamtmarkt fällt, wird auch das Shortsignal in der Strategie umgesetzt. In Aufwärtstrends wird der Short-Trade damit ausgesetzt und potenzielle Verluste reduziert. 

Vergleich seit 1988 -  „SIE–Strategie MDAX / DAX long mit und ohne short“:
20190717.SIE Strategie MDAX DAX long short vergleichZum Vergrößern anklicken!

Im Vergleich der beiden SIE-Strategien „MDAX / DAX long + short“ (grün) und „MDAX / DAX long“ (schwarz) mit den Indizes MDAX (blau) und DAX (lila) wird die deutliche Outperformance offensichtlich. Durch den DAX-Short lässt sich die gute Long-Strategie zusätzlich um eine Rendite von etwa 3 Prozent pro Jahr steigern. Neben der zusätzlichen Outperformance sinken deutlich die Risikokennzahlen.

Vergleich seit 1988 -  DAX & MDAX Performance zur „SIE–Strategie MDAX / DAX long + short“:
20190717.SIE Strategie MDAX DAX longshortZum Vergrößern anklicken!



Fazit: Die SIE-Strategie erzielte bereits als reine Long-Strategie in den letzten Jahren eine sehr gute Rendite. Mit der Erweiterung, indem über gewisse Sommermonate, in denen die Börse schwach ist, short investiert wird, lässt sich die Rendite bei deutlich geringeren Risikokennzahlen enorm steigern.

Oft wird die Frage gestellt, funktioniert die Strategie auch mit anderen Indizes? In der folgenden Grafik stellen wir dieselbe Stratgien mit verschiedenen Indizes gegenüber, um die Frage anschaulich zu beantworten.

Vergleich seit 1988 - „SIE–Strategien" mit Indizes SDAX und TecDAX:
20190622.Vergleich SIE Strategien EU seit1988
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Vergleich seit 1988 - „SIE–Strategien" mit verschiedenen US-Indizes:
20190622.Vergleich SIE Strategien US seit2004
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Die Ergebnisse zeigen, dass diese saisonale Strategie mit anderen Indizes langfristig nicht an die Performance der beschrieben Variante mit MDAX und DAX heranreichen.


Zur DAX - Sell in summer short Strategie

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DAX "Sell in Summer long und short" -SaisonalitätDAX Sellinsummer long short saisonalitaet
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Im Vorfeld haben wir bereits die beiden Einzelstrategien "DAX - Sell in summer long" sowie "DAX - Sell in summer short" mit ihrer jeweiligen Performance vorgestellt. Jetzt gehen wir noch einen Schritt weiter und führen beide Strategien zu einem Handelssystem zusammen.

Wir starten mit dem Einstieg in die "Long-Strategie" Anfang Oktober. Der Ausstieg erfolgt Ende Juli des darauffolgenden Jahres. Mit diesem Austiegssignal aus der Long-Position investieren wir sofort das frei werdende Kapital in die "Short-Strategie". Der Ausstieg aus der Short-Position erfolgt Ende September, um anschließend direkt wieder in den DAX long zu investieren.

Der DAX Performance im "Big Picture":
DAX.langfristig.tradingbrothers
Zum Vergrößern anklicken!

Auch unsere optimierte DAX-Variante haben wir statistisch seit dem Jahr 1970 ausgewertet und damit darauf geachtet, dass die Ergebnisse direkt vergleichbar sind. In den Webinar-Aufzeichnungen, die unten folgen, besprechen wir die Grundlagen sehr eingehend.

Vergleicht man nun die Ergebnisse der „Sell in summer long + short“-Strategie mit der Benchmark, dem „DAX Performance“, dann ist seit 1970 die Outperformance auf etwa 5,6 Prozent pro Jahr angestiegen. Auch in dieser Auswertung haben wir für beide Ansätze jeweils ein 100.000 Euro Depot als Startkapital im Jahr 1970 gewählt. Während der DAX Performance um 6,1 Prozent pro Jahr zulegt, kann die „Sell in summer long + short“-Strategie mit 11,7 Prozent im Jahr punkten. Auch die Risiko-Kennzahlen verbessern sich, und bleiben auf vergleichbarem Niveau wie die „Sell in summer long“-Variante! Der maximale Rückgang sinkt von dramatischen 72 Prozent im DAX auf 54 Prozent und auch der mittlere Rückgang und die längste Verlustperiode werden in der miteinander kombinierten „Sell in summer long + short“ - Strategie signifikant reduziert.

Vergleich seit 1970 - DAX Performance (schwarz) zur „DAX Sell in summer long&short“-Strategie (lila):
20190722.dax sell in summer long short 1970 vergleich

20190603.video.bild.sellinsummer.daxAb Minute 27 steigen wir in die Strategie ein!

 
FAZIT: Durch das Zusammenführen der beiden optimierten Strategien "Sell in summer long" und "Sell in summer short" zu einer gemeinsamen Strategie erzielen wir einen Perfomancegewinn von etwa 2,4 Prozent, gegenüber der reinen "Sell in summer long"-Strategie und das bei vergleichbaren Risiko-Kennzahlen.


DAX - Sell in summer long Strategie
DAX - Sell in summer short Strategie

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Die 200-Tage-Linie plus 3 Prozent
als Strategie und Filter im SDAX

20190328.DAX.schnitt.200.plus3

Das Prinzip der Strategie
Das Prinzip das SDAX-Strategie gleicht der DAX-Strategie. Die optimierte 200-Tage-Linien-Strategie plus 3 Prozent Schwelle ist ebenfalls (wie die Original DAX 200-Tage-Linien-Strategie) als trendfolgende Strategie der technischen Analyse zuzuordnen. Als Signalgeber dient ebenfalls der einfache gleitende Durchschnitt (Simple Moving Average) der letzten 200 Handelstage, allerdings mit einem prozentualen Schwellenwert, der über- oder unterboten werden muss. In der Folge wird in der Strategie und deren Auswertungen im SDAX mit Tagesschlusskursen gearbeitet, welche die täglichen Schwankungen "intraday" ignorieren "EoD-Prinzip". Dieses Vorgehen reduziert in untrendigen Phasen die Fehlsignale der Originalstrategie ohne den 3%-Schwellenwert.

Kaufsignal: Steigt der Index mindestens 3% über den SMA200, entsteht ein Einstiegssignal, welches am Folgetag im SDAX umgesetzt wird.

Verkaufssignal: Fällt der Index mindestens 3% unter die 200-Tage-Linie, so entsteht ein Ausstiegssignal für den Folgetag. Bis zum nächsten Kaufsignal werden keine neuen Investitionen vorgenommen!

Info: Wir konzentrieren uns in den öffentlichen Webinaren gerne auf den DAX. Der DAX mit seinen deutschen Aktien ist den meisten Teilnehmern ein Begriff, mit dem sie schnell etwas anfangen können. In unserem Trading verwenden wir den DAX allerdings selten als Basis für Trades. Gerade bei mittel- und langfristigen Trades eignet sich häufiger der MDAX oder SDAX.


1) Optimierte "SDAX-200-Tage-Linien-Long-Strategie + 3% Schwelle"

Wie funktioniert die Strategie?
Kaufe den SDAX-Performance, wenn der Tagesschluss über dem SMA-200 plus einem zusätzlichen Schwellenwert von 3% liegt zu Beginn des Folgetages. Verkaufe die Position wieder, sobald ein Tagesschluss unter dem SMA-200 minus einem zusätzlichen Schwellenwert von 3% erfolgt!

Achtung: Auch in dieser Strategie keine Shortverkäufe!

20180525.DAX.sma200.3.strategie



Strategie „SDAX-SMA 200 long +3%
Strategie SDAX.sma200 3.langfristig.tradingbrothers
Auswertung der Strategie: Die Auswertung weist über viele Jahre auf eine sehr stabile Strategie hin und das können wir auch mit unseren Ergebnissen der letzten Jahre in unserem realen Trading bestätigen!



Langfristiger Vergleich „SDAX SMA200 +3%" mit der "DAX SMA200 +3%" Strategie
DAX.SDAX.sma2003.vergleich.langfristig.tradingbrothers

Fazit: Die 3% Schwellen-Variante im SDAX schneidet etwas besser ab als im DAX! Sie hat durch die deutlich verminderten Fehlsignale eine höhere Rendite als die klassische SDAX-200-Tage-Linien-Strategie und weist automatisch auch wesentlich weniger Aktionen auf! Der Unterschied zu der DAX-Strategie ist phasenweise enorm und wir bevorzugen in den letzten Jahren den SDAX in unserem Trading.

Risiko- und Positions-Management
Der Trade kann mit CFDs, ETFs, Optionsscheinen und auch Zertifikaten umgesetzt werden. Wir würden den Hebel (das Omega bei Optionsscheinen) nicht über 3 wählen, bevorzugen in der Regel aber KO-Zertifikate. Das zur Verfügung stehende Kapital entscheidet maßgeblich über das Risiko- und Positions-Management. Wir arbeiten gerne wir mit einem dynamischen Ansatz von 7 Prozent pro Einzelposition vom Gesamtkapital für einen Trade. Wichtig ist zu beachten sich insgesamt nicht zu überhebeln.
 

Denkbare Coaching-Aufgabe: Eine zielführende Aufgabe „könnte“ sein, die vorgestellten SDAX-Strategie-Ergebnisse eigenständig zu überprüfen und mit den DAX-Ergebissen zu vergleichen!

Langfristiger Vergleich DAX, MDAX, TecDAX und SDAX "SMA200 +3% Strategie" seit 2000
DAX.SDAX.MDAX.TecDAX.sma2003.vergleich.langfristig.tradingbrothers
Die 3% Schwellen-Variante schneidet im Vergleich zu den anderen DAX-Indizes als Strategie-Variante im SDAX am besten ab! Der DAX selbst ist derzeit abgeschlagen! Weiter Information der Strategie sind zielführend für die Markteinschätzung: Sobald die DAX-Indizes ihre SMA200-Linie durchtrennen, ist Vorsicht geboten! Ein Trendwechsel könnte sich nun abzeichnen! Durchtrennen die Indizes oberdrauf auch noch die 3%-Schwelle, dann sollte mit erhöhter Wahrscheinlichkeit tatsächlich ein neuer nachhaltiger Trend einsetzen.

Transaktions-Kennzahlen der SDAX-Variante:
Strategie SDAX.sma200 3.langfristig.kennzahlen.tradingbrothers

Abschließendes Fazit: Die SDAX-Variante hat durch die deutlich verminderten Fehlsignale mit der 3%-Schwelle eine höhere Rendite als die klassische 200-Tage-Linien-Strategie und weist automatisch auch wesentlich weniger Aktionen auf! Wir nehmen die SDAX-Strategie gerne als Ergänzung in eines unserer Portfolios auf. Die Strategie weist mit über 75% eine hohe Trefferquote  und zeitgleich auch eine starke Auszahlungsrate aus! Trotzdem achten wir immer auf eine angemessene Positionsgröße.


Weiter zur "SDAX - Jahresendrallye Strategie"


Überblick & Techniken
Trend-Filter im Trading
DAX: Buy and Hold! (als Vergleich)
DAX: SMA-200 Strategie „Klassiker“
DAX: Optimierte SMA-200 Strategie

Trading, Aktien & Branchen
DAX: Systematischer Ausstieg nach der Strategie „XXX“ voraus

Fragen & Antworten
Das September-Seminar ist buchbar! (begrenzt Plätze – First Come First Served-Prinzip)
Direkter Link zum TB-Seminar

Link zum Download der PDF-Datei

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Die 200-Tage-Linie plus 3 Prozent
als Strategie und Filter

20190328.DAX.schnitt.200.plus3

Die optimierte 200-Tage-Linien-Strategie plus 3 Prozent Schwelle ist ebenfalls (wie die Original DAX 200-Tage-Linien-Strategie) als trendfolgende Strategie der technischen Analyse zuzuordnen. Als Signalgeber dient ebenfalls der einfache gleitende Durchschnitt (Simple Moving Average) der letzten 200 Handelstage, allerdings mit einem prozentualen Schwellenwert, der über- oder unterboten werden muss. In der Folge wird in der Strategie und deren Auswertungen im DAX mit Tagesschlusskursen gearbeitet, welche die täglichen Schwankungen "intraday" ignorieren "EoD-Prinzip". Dieses Vorgehen reduziert in untrendigen Phasen die Fehlsignale der Originalstrategie.

Kaufsignal: Steigt der Index mindestens 3% über den SMA200, entsteht ein Einstiegssignal, welches am Folgetag im DAX umgesetzt wird.

Verkaufssignal: Fällt der Index mindestens 3% unter die 200-Tage-Linie, so entsteht ein Ausstiegssignal für den Folgetag. Bis zum nächsten Kaufsignal werden keine neuen Investitionen vorgenommen!

Info: Dieser "optimierte" Trendfilter (bzw. das zugrundeliegende Prinzip) wird durchaus in manchen Fonds und größeren Wikifolios verwendet, da es sehr klare und einfach zu verstehende Signale liefert! Um sich also ein besseres Verständnis für das Vorgehen anderer Trader und Investoren zu machen, werten wir dieses Regelwerk exemplarisch am DAX aus. Uns ist bewusst, dass es unweigerlich "unzählige" Varianten dieser Strategie-Idee gibt!


1) Optimierte "DAX-200-Tage-Linien-Long-Strategie + 3% Schwelle"

Wie funktioniert die Strategie?
Kaufe den DAX-Performance, wenn der Tagesschluss über dem SMA-200 plus einem zusätzlichen Schwellenwert von 3% liegt zu Beginn des Folgetages. Verkaufe die Position wieder, sobald ein Tagesschluss unter dem SMA-200 minus einem zusätzlichen Schwellenwert von 3% erfolgt!

Achtung: Auch in dieser Strategie keine Shortverkäufe!

20180525.DAX.sma200.3.strategie



Strategie „DAX-SMA 200 long +3%
Strategie DAX.sma200 3.langfristig.tradingbrothers




Langfristiger Vergleich „DAX SMA 200 +3% Strategie" mit dem Original "DAX SMA200" und der Benchmark "DAX Performance"
DAX.sma200.sma2003.vergleich.langfristig.tradingbrothers

Fazit: Die 3% Schwellen-Variante schneidet besser ab! Sie hat durch die deutlich verminderten Fehlsignale eine höhere Rendite als die klassische 200-Tage-Linien-Strategie und weise automatisch auch wesentlich weniger Aktionen auf! Der Unterschied in unseren DAX-Auswertungen ist relativ bescheiden, aber wir werden uns in der Folge auch noch weitere Indizes anschauen, wo der positive Effekt deutlicher werden wird.


Langfristiger Vergleich DAX "Buy&Hold"; "SMA200+3%-Strategie" mit unserem WWA- Handelssystem und IVD-Konzept:
20190328.DAX.sma2003.wwa.ivd


Information zu den vorgestellten Strategien: Damit es zu keinen Missverständnissen kommt, haben wir in der obigen Grafik zwei unserer Aktien-Handelssysteme (das IVD und das WWA) in Relation zu den Ergebnissen der vorgestellten DAX-Strategien „Buy&Hold“ und „SMA200+3%“ gestellt. Unsere ausgearbeiteten Handelssysteme (WWA) und Investitions-Konzepte (IVD) gehen in der Entwicklung und der Qualität WEIT über die hier vorgestellten DAX-Strategien hinaus. Trotzdem haben diese vorgestellten Strategien ihre Daseinsberechtigung und können situativ auch als sinnvolle Ergänzung im Trading dienen. Wer sich näher in die Welt der Strategien und später auch der Handelssysteme einarbeiten möchte, der findet in diesen Basis-Strategien zum DAX hervorragendes Lern-Material.

Denkbare Coaching-Aufgabe: Eine zielführende Aufgabe „könnte“ sein, die vorgestellten DAX-Strategie-Ergebnisse eigenständig zu überprüfen!


"200-Tage-Linie" und passende Strategien - 55 Minuten Webinar:




Komplette WebinarAufzeichnung vom 30.04.2018 zum Thema:
Allgemein: Trend-Filter im Trading
DAX-Strategie: Buy and Hold! (als Vergleich)
DAX-Strategie: SMA-200 Strategie „Klassiker“
DAX-Strategie: Optimierte SMA-200 +3% Strategie



Betrachten wir nun "exotische" Abwandlungen der klassischen (oben beschriebenen) Variante:
Spielt es beim DAX eine entscheidende Rolle, ob der Performance-Index oder den Kurs-Index gewählt wird und welcher Index eignet sich besser für die 200-Tage-Strategie mit der 3%-Schwelle? Beim Performance-Index werden auch die Dividenden und Kapitalmaßnahmen mit eingerechnet, d.h. schüttet beispielsweise ein DAX-Unternehmen eine Dividende aus, so wird diese dem Index zugerechnet. Der Kursindex wird rein aufgrund der Aktienkurse ermittelt. Somit wird auch nachvollziehbar, warum der Performance-Index weitaus höher notiert als der Kursindex. mehr>>>

2) Optimierte "Kurs DAX-200-Tage-Linien-Long-Strategie + 3% Schwelle"

Wie funktioniert die Strategie?
Kaufe den Kurs-DAX, wenn der Tagesschluss über dem SMA-200 plus einem zusätzlichen Schwellenwert von 3% liegt zu Beginn des Folgetages. Verkaufe die Position wieder, sobald ein Tagesschluss unter dem SMA-200 minus einem zusätzlichen Schwellenwert von 3% erfolgt!

Achtung: Auch in dieser Strategie keine Shortverkäufe!

20180525.DAX.sma200.3.strategie


Strategie „KDAX-SMA 200 long +3%
Strategie KDAX.sma200 3.langfristig.tradingbrothers
Leider haben wir derzeit nur Daten seit dem Oktober 2006 für den Kurs-DAX! Wir wollen Ihnen die Ergebnisse des Vergleiches trotzdem hier präsentieren und in der Folge vergleichen.

Langfristiger Vergleich zwischen Perfomance- und Kurs- DAX:
DAX.KDAX.sma2003.vergleich.langfristig.tradingbrothers
Zwischenfazit: Schon in der „klassischen“ 200-Tage-Linien Strategie bringt der Kurs-DAX keinen Vorteil gegenüber dem Performance-DAX sondern schneidet im Gegenteil sogar deutlich schlechter ab! Die 3% Schwellen-Variante mit dem DAX Performance zeigt das beste Ergebnis, während sich die Variante mit dem KDAX sich sogar als schwächer als das Original ohne 3%-Schwellenwert erweist. Wir haben auch die KDAX-Variante mit 3%-Schwellenwert und dem EMA „KDAX EMA200 +3% - Strategie“ ausgewertet. Das Ergebnis ist allerdings ernüchternd schwach, weshalb wir auf eine Ausarbeitung der Grafiken verzichten wollen. Für weitere Auswertungen wird der KDAX in der 200-Tage-Strategie also vorerst verworfen!

Abschließendes Fazit: Die 3% Schwellen-Variante schneidet als Strategie-Variante im DAX am besten ab! Sie hat durch die deutlich verminderten Fehlsignale eine höhere Rendite als die klassische 200-Tage-Linien-Strategie und weise automatisch auch wesentlich weniger Aktionen auf! Wir nehmen diese Strategie aber trotzdem NICHT als direktes Trade-Signal, sondern verwenden die Strategie lieber als Filterinstrument. Sobald der DAX die SMA-Linie durchtrennt, ist Vorsicht geboten! Ein Trendwechsel könnte sich nun abzeichnen. Durchtrennt der DAX oberdrauf auch noch die 3%-Schwelle, dann sollte mit erhöhter Wahrscheinlichkeit tatsächlich ein neuer nachhaltiger Trend einsetzen.




Weiter zu "Saisonalitäten nutzen: DAX - Handelssystem "Sommer Short"“


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DAX: SMA-200 Strategie „Klassiker“
DAX: Optimierte SMA-200 Strategie

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DAX: Systematischer Ausstieg nach der Strategie „XXX“ voraus

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