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TradingBrothers Blog

29.08.2024 - Aktien - Ein Schlüssel zum Vermögensaufbau

Die Angst vor Aktien!

Warum deutsche Anleger zögern und Amerikaner im Durchschnitt wohlhabender sind!

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In den USA investiert mehr als die Hälfte der Haushalte (ca. 58 Prozent im Jahr 2022) einen Teil ihres Ersparten in den Aktienmarkt. Ein Artikel des Wall Street Journals berichtet für die amerikanischen Anleger an der Börse sogar eine steigenden Tendenz. Besonders die neuen "Neobroker" ziehen ein junges Publikum an.  

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In Deutschland hingegen dominiert ein tiefes Misstrauen gegenüber Aktieninvestitionen. Weniger als 20 Prozent der deutschen Haushalte besitzen Aktien, was maßgeblich dazu beiträgt, dass Amerikaner im Durchschnitt ein deutlich höheres Vermögen aufweisen. Laut der schon angesprochenen Studie des „Wall Street Journal“ liegt das durchschnittliche Vermögen eines US-Haushalts bei etwa 550.000 US-Dollar, während es in Deutschland lediglich 256.000 US-Dollar beträgt – nicht einmal die Hälfte. Der signifikant höhere Anteil an Aktienbesitz in den USA hat große Auswirkungen auf das Nettovermögen der Haushalte und verdeutlicht die Bedeutung von Aktien für den Vermögensaufbau.

Warum sind Deutsche so zurückhaltend bei Aktieninvestitionen?

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Seit dem Absturz der „Volksaktie“ Deutsche Telekom im Börsencrash des Jahres 2000 und den darauf folgenden Krisen wie der Finanzkrise 2008 und dem Corona-Crash 2020 hat das Vertrauen der Deutschen in Aktien massiv gelitten. Auch die dramatischen Verluste durch die Wirecard-Pleite haben dieses negative Bild verstärkt. Für viele Sparer bleibt daher die Devise: Aktien sind höchstens als „Spielgeld“ geeignet, aber keinesfalls als Kernbestandteil des Vermögensportfolios. Diese Zurückhaltung hat langfristig negative Auswirkungen auf den Wohlstand, da Aktien historisch gesehen die höchsten Renditen unter den gängigen Anlageformen bieten.

Aktien: Mehr als nur ein Risiko – Ein Schlüssel zum Vermögensaufbau

Viele Anleger, selbst solche mit Erfahrung, sind sich oft nicht bewusst, dass der Kauf von Aktien eine echte Beteiligung am Eigenkapital eines Unternehmens bedeutet. Wer zum Beispiel Aktien der Deutschen Telekom oder eine andere Aktie wie die Deutsche Börse kauft, wird zu einem winzigen Miteigentümer dieses Konzerns – eine Tatsache, die häufig übersehen wird. Aktionäre sind die eigentlichen Eigentümer eines Unternehmens, nicht der Aufsichtsrat oder das Management. Ein weiteres Hemmnis ist die Furcht vor einem Totalverlust, obwohl solche Fälle – wie bei prominenten Unternehmenspleiten – zwar vorkommen, jedoch eher die Ausnahme als die Regel sind. Es ist wichtig zu verstehen, dass Aktien nicht nur ein Risiko darstellen, sondern vor allem langfristig höhere Renditen bieten als Anleihen oder Festgeld.  >>> Warum wir in Aktien investieren - Geld für sich arbeiten lassen

Der Rückstand Deutschlands im Vermögensaufbau durch Aktien

Deutschland verliert unter anderem auch an Wohlstand, weil zu wenige Bürger in Aktien investieren.

Langfristig bieten Aktien die besten Renditen – im Durchschnitt etwa sechs bis acht Prozent jährlich, was bedeutet, dass sich das Kapital alle zehn Jahre verdoppeln kann. Angesichts der drastisch gesunkenen Transaktionskosten und der einfachen Handhabung von Aktien ist der Zugang zum Aktienmarkt heute so leicht wie nie zuvor. Wer kurzfristig Liquidität benötigt, kann seine Aktien oder ETFs problemlos verkaufen. Es ist jedoch entscheidend, die echten Risiken zu verstehen und einen Anlagehorizont von mehreren Jahren zu haben. TradingBrothers hilft genau da die Zusammenhänge zu verstehen und richtig zu reagieren. So kann bei einer breiten Diversifikation über mehrere Branchen hinweg statistisch gesehen nur temporär ein Verlust auftreten, selbst in Zeiten schwerer wirtschaftlicher Krisen. Das Vermögen wird sich wieder, mit dem Aufleben guter Unternehmen nach Krisen, auf neue Höhen begeben.

Der Weg zu einer neuen Aktienkultur in Deutschland

Der Aufbau einer Aktienkultur in Deutschland ist noch immer ein fortlaufender Prozess, nachdem die Dotcom-Blase vor gut 20 Jahren eine erste Aktieneuphorie abrupt beendete. Das Hoch der Telekomaktie im Jahr 2000 kann als die Spitze dieser euphorischen Börsenphase gewertet werden. Viele Deutsche betrachten Aktien weiterhin als unsicher, und politische Debatten, in denen Aktienbesitzer als kapitalistische Ausbeuter dargestellt werden, tragen nicht zur Vertrauensbildung bei. Die Haltung der Deutschen gegenüber Aktien muss sich ändern, wie es bereits in den USA und vielen anderen Ländern geschehen ist, wo die Beteiligung an Unternehmen über Aktien weitaus positiver wahrgenommen wird. Auch TradingBrothers sieht es als seine Aufgabe an, diesen Missstand zu beheben, und bietet wertvolle Informationen für Einsteiger zu fairen Preisen an.

Schlussfolgerung: Deutschland braucht eine moderne Aktienmentalität

Mit guten Aktienunternehmen beteiligt sich der Anleger am Erfolg der Wirtschaft und damit wächst auch das Vermögen. Aber nicht nur der Anleger und seine mentale Einstellung sind gefragt! Es bedarf zudem auch verbesserter regulatorischer und steuerlicher Rahmenbedingungen, um den Aktienbesitz in Deutschland zu fördern.

Die Wiedereinführung einer Spekulationsfrist, die langfristige Aktienanlagen nach einer bestimmten Haltezeit steuerfrei stellt, könnte eine bewährte Möglichkeit darstellen den Vermögensaufbau erheblich unterstützen. Dies würde den Unterschied zwischen kurzfristiger Spekulation und langfristiger Altersvorsorge verdeutlichen und langfristige Anleger steuerlich entlasten. Solche Maßnahmen würden dazu beitragen, dass mehr Deutsche den Schritt an die Börse wagen und damit nicht nur ihren eigenen Wohlstand sichern, sondern auch den der nachfolgenden Generationen.

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