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TradingBrothers Blog

14.07.2024 – Die KI, ihr Energieverbrauch und die CO2-Bilanz

Die Anzahl und Größe der Datenzentren wachsen schon länger. Die erste Welle war der Internetboom um die 2000er Jahre, dann verstärkt durch Cloud und nun durch KI. Eine ChatGPT Anfrage benötigt etwa zehnmal so viel Energie wie eine gewöhnliche Googlesuchmaschinenanfrage und damit auch Rechenpower. Bild-, Audio und Videogeneratoren werden den Leistungsbedarf nochmals nach oben schiessen lassen. Das ist natürlich gut für zum Beispiel Broadcom und vor allem Nvidia, die die Ausrüstung für die Rechenzentren herstellen.

Steigender Strombedarf bei Datenzentren

Die Schattenseite dabei ist jedoch, dass die Datenzentren immer mehr Energie verbrauchen wegen der energiehungrigen KI-GPUs, aber eben auch für Kühlung eben dieser, genauso wie Kühlwasser. 2022 lag der Stromverbrauch der Datenzentren weltweit bei 460 TWh und könnte 2026 bis auf 1050 TWh steigen, was dann ungefähr dem Stromverbrauch von Deutschland entsprechen würde. In den USA könnte bis 2030 ca. 9% des Stromverbrauchs allein auf Datenzentren entfallen.

Environmental Fact Sheet 2024

Der Energieverbrauch stieg in den letzten Jahren bei Microsoft wegen der Datenzentren und KI enorm an.

Wenig überraschend befinden 50% aller Datenzentren in den USA. Diese konzentrieren sich auf wenige US-Bundesstaaten, insbesondere auf die Data Center Alley in Virgina mit 118 Zentren in 2022 und Ende 2023 wurden mit dem Digital Gateway Project weitere 37 genehmigt. Der Bundesstaat Virginia punktet seit je her mit günstigen Steuern und Stromtarifen, aber auch mit Zugang zu den wichtigsten Internet Exchanges und Unterwasserkommunikationsleitungen.

KI Energie Data centers Virginia

Die Stromversorgung der Datenzentren wird zunehmend anspruchsvoller: Amazon AWS kaufte im März 2024 das Datenzentrum Cumulus Hyperscale Data Center Campus direkt neben dem AKW Susquehanna von Talen Energy und sichert sich damit die Stromversorgung. Microsoft beabsichtigt ihre Rechenzentren mit Mini-AKW oder sogar mit Fusionskraftwerken zu betreiben, wenn diese überhaupt realisiert werden können.

KI Energie Talen Energy

Geplantes Rechenzentrum Cumulus Hyperscale Data Center Campus mit AKW Susquehanna.
(Bild: Talen Energy)

In den USA benötigt der Bau eines neuen Datenzentrums 3 Jahre, der entsprechende Ausbau der Energieversorgung jedoch 4 Jahre. Damit kann das Angebot an Elektrizität der Nachfrage nicht standhalten und die Strompreise steigen. Gerade das könnte für Energieerzeuger noch sehr profitabel werden.

Klimaneutralität bei Datenzentren in Gefahr

Wie die meisten großen IT Unternehmen plant auch Microsoft bis 2030 CO2 neutral sein. Bei der elektrischen Energieversorgung soll das unter anderem durch die schon erwähnten AKWs erfolgen, andererseits aber auch durch den Zukauf von CO2-Zertifikaten durch die Verpressung von CO2 aus der Luft in den Boden.

KI Energie Microsoft CO2

Die CO2-Emissionen stiegen bei Microsoft in den letzten Jahren und das Ziel bis 2030 CO2- Neutralität zu erreichen rückt somit weiter weg.

Wie können Investoren vom Energiehunger der Datenzentren profitieren?

Als Investoren haben wir 2 Möglichkeiten: Erstens können wir in Energieerzeuger, bevorzugt CO2-neutral, investieren
Wir sind über unser InVestitions-Depot schon länger in Stromerzeugung investiert und über unsere Zusatztrades aus dem TB-Service in CO2-Zertifikate. Einen Vidokurs zu CO2 bieten wir in unserem TB-Shop an. Link zum Shop.

Resourcen, Quellen

https://www.derstandard.de/story/3000000224119/openai-verdoppelt-umsatz-auf-34-milliardendollar
https://www.telepolis.de/features/KI-Der-neue-Dotcom-Crash-9800197.html?seite=all
https://www.heise.de/news/KI-braucht-Strom-Microsoft-bestellt-riesige-Menge-CO2-Zertifikate-9798875.html
https://www.heise.de/news/OpenAI-will-Fusionsenergie-von-Helion-dessen-Investor-ist-Sam-Altman-9755195.html
https://www.heise.de/news/KI-Server-mit-Atomantrieb-9746010.html
https://www.heise.de/news/Microsoft-KI-laesst-Emissionen-um-bis-zu-40-Prozent-steigen-9722941.html
https://aka.ms/SustainabilityFactsheet2024
https://www.heise.de/news/Atomkraft-fuer-KI-Microsoft-will-Rechenzentren-mit-Mini-AKWbetreiben-9316554.html
https://www.telepolis.de/features/KI-Boom-treibt-Energieverbrauch-in-die-Hoehe-und-belastet-Stromnetze-9799876.html
https://www.heise.de/news/Extreme-Hitze-fordert-auch-Rechenzentren-9765673.html?wt_mc=rss.red.ho.ho.rdf.beitrag.beitrag
https://www.nevadaappeal.com/news/2023/oct/24/data-centers-to-northern-nevada-no-signs-ofslowing/
https://www.datacenterjournal.com/data-centers/nevada/
https://www.datacenterdynamics.com/en/news/global-data-center-electricity-use-to-double-by-2026-report/

07.07.2024 – Starke Woche für US-Aktien - Zinssenkungen relativiert - wir spekulieren!

Trotz der kurzen Handelswoche aufgrund des Nationalfeiertags Independence Day setzten die großen amerikanischen Indizes ihre Rekordjagd fort.

Die neuesten Konjunkturdaten deuten auf eine baldige Zinssenkung durch die Fed hin. Diese plant, bei künftigen Zinsentscheidungen vorsichtig vorzugehen und die Zinsen bis zum Jahresende nur begrenzt zu senken.

Metalle profitierten weltweit von der Schwäche des US-Dollars, während Anleger auf eine bevorstehende Lockerung der Geldpolitik durch die Federal Reserve warten.

In den USA werden am Donnerstag die Inflationszahlen und die Anträge auf Arbeitslosenhilfe veröffentlicht.

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30.06.2024 – US-Wahlkampf startet mit skurriler Show und Deutschlands Geschäftsklima im Krisenmodus

In Amerika beginnt der US-Wahlkampf früh und skurril mit einer Show, die ihresgleichen sucht.

Unterdessen passiert an der Börse einiges Interessantes. In Deutschland rutscht überraschend das Geschäftsklima ab und verbleibt im Krisenmodus.

Eine wichtige Meldung war diese Woche die US-Inflation. Gemessen am Verbraucherpreisindex verlangsamte sie sich, was die Aussicht auf eine potenzielle Zinssenkung durch die US-Notenbank Federal Reserve ab September begünstigt. Meine Meinung dazu habe ich im letzten Update dargelegt.

Die Finanzmärkte reagierten unterschiedlich. In Europa war die Stimmung angespannt, denn am Wochenende findet die erste Runde der vorgezogenen Parlamentswahlen in Frankreich statt.

Die deutsche Wirtschaft tut sich schwer, die Stagnation zu überwinden.

FedEx überrascht mit starken Zahlen und positivem Ausblick
Der Logistik-Riese überraschte den Markt nicht nur mit unerwartet starken Geschäftszahlen, sondern auch mit einem positiven Ausblick für das neue Geschäftsjahr. Zwar ging der Umsatz zurück, die Rentabilität konnte jedoch gesteigert werden. Der Gewinn lag bei 4,3 Mrd. USD. FedEx rechnet nun mit einem Umsatzwachstum im einstelligen Bereich und einem bereinigten Gewinn je Aktie von 20 bis 22 USD (ohne Aufwendungen für Maßnahmen zur Optimierung der Geschäftstätigkeit).

All das und was wir nun machen, schauen wir uns jetzt genauer an.

 

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23.06.2024 – Zinsen, Sommerloch für Aktien und Wirtschaftsdaten

Zinsen gesenkt und doch Sommerloch für Aktien voraus? Wo wir gerade hinschauen!

Wenn es eine Statistik über die Schätzungen der Wirtschaftsexperte bezüglich Konjunkturdaten gäbe, würde sie auf einen Negativtrend hindeuten. Denn seit einigen Wochen sind die Schätzungen der Wirtschaftsexperten fast immer viel zu optimistisch, insbesondere in den USA.

Auf der anderen Seite feiert die Börse weiter das vermeintliche Potenzial der Technologieaktien mit ihrem KI-Hype.

Wie wir die Lage sehen und was wir in den kommenden Tagen machen werden ... in diesem Update.

 

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23.06.2024 - InVestitions-Depot mit Allzeithoch

Wer kennt diesen Spruch? "Hin und Her macht Taschen leer!"

Der Spruch findet seine Bestätigung in unserem InVestitions-Depot. Unser Depot hat aktuell ein Allzeithoch erreicht, mit minimalem Aufwand. Wer uns kennt, der weiß dass hier der größte Teil unseres Kapitals investiert ist. Auch der kleine Bruder "InVestitions-Depot Starter" konnte ein Allzeithoch erreichen. Was mit diesem Konzept gemeint ist? In Video Nr. 3/8 erklären wir es >>> Video über das InVestitions-Depot <<<

 

InVestitions-Depot

Das InVestitionsDepot - kurz "IVD" - beinhaltet ein sehr langfristig ausgerichtetes „Risiko-optimiertes“ Investoren-Konzept aus dem Universum der TradingBrothers. Es gibt hochwertige Unternehmen, in denen wir als echte Teilhaber am Unternehmen über die Aktie, auch durch Krisenphasen hindurch, investiert sein wollen.

Bei der Aktienauswahl des IVD steht nicht die Rendite, sondern das Risiko für das investierte Kapital im Fokus. Durch konservative Aktien in einer optimierten Diversifikation ist das Ziel, den „Zinseszins-Effekt“ optimal auszuschöpfen. Das InVestitions-Depot entspricht einer tragenden Säule im Fundament des Investierens unserer privaten Konten.

Unser Ziel: "Dauerhaft in die besten und risikoärmsten Aktien investieren!"

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