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TradingBrothers Blog

11.09.2024 – Tesla-Aktie: Lohnt sich der Einstieg jetzt?

Unsere Einschätzung als TradingBrothers zu Tesla

Tesla hat seit 2021 eine massive Korrektur durchgemacht, mit einem Kursrückgang von bis zu 74 %. Im Januar 2023 erreichte die Aktie ihr Tief, und seitdem scheint sich eine Bodenbildung abzuzeichnen. Die nächsten Wochen werden entscheidend sein, ob Tesla den Abwärtstrend überwinden kann. Idealerweise würden der Wochen- oder Monatschart einen Durchbruch nach oben zeigen.

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1. Autonomes Fahren als Wachstumstreiber

Tesla bleibt der Vorreiter im Bereich autonomes Fahren. Die Full-Self-Driving (FSD)-Technologie verspricht, den Transportsektor zu revolutionieren. Mit den Plänen für einen Robotaxi-Service, der das Marktpotenzial dramatisch erweitern könnte, ist das Unternehmen bestens positioniert. Diese Innovationen könnten, wenn es zu Durchbrüchen kommt, langfristig den Aktienkurs stützen.

Allerdings gibt es hier mehrere Aber: Die Zeitachse für die vollständige Markteinführung dieser Technologie bleibt unklar. Verzögerungen und regulatorische Hürden könnten den Kurs in den kommenden Monaten weiterhin unter Druck setzen. Für uns bleibt das eine klare Unsicherheit.

2. Energiegeschäft als Stabilitätsfaktor

Ein oft übersehener, aber wichtiger Bereich ist Teslas wachsendes Energiegeschäft, vor allem im Bereich der Batteriespeicherung. Produkte wie die Powerwall und Megapacks verzeichnen weltweit starke Nachfrage. Diese Einnahmen könnten ein stabilisierender Faktor für den Kurs sein, vor allem, wenn das Autogeschäft schwächelt. Trotzdem bleibt abzuwarten, wie stark sich dieser Bereich langfristig entwickeln kann.

3. Konkurrenzdruck aus China

Eine der größten Herausforderungen für Tesla ist der zunehmende Wettbewerb, besonders durch chinesische Hersteller wie BYD. Tesla hat in den letzten Monaten mehrfach die Preise gesenkt, um seine Marktposition zu halten, doch das drückt auf die Margen. Hinzu kommen Berichte über Produktionsprobleme beim Cybertruck – einem Modell, das als Schlüssel zur Diversifizierung der Produktpalette gilt.

Der Konkurrenzdruck wird in Zukunft weiter zunehmen. Für uns ist dieser Faktor ein kritischer Punkt, der die Performance der Aktie maßgeblich beeinflussen wird.

4. Finanzielle Situation und Marktlage

Seit dem Kurseinbruch 2021 hat Tesla Schwierigkeiten, seinen zähen Abwärtstrend zu durchbrechen. Der Kurs bewegt sich seit Anfang 2023 in einer möglichen Bodenbildung, aber es bleibt abzuwarten, ob der Abwärtstrend auf Wochen- oder Monatsbasis wirklich überwunden wird. Laut Traderfox prognostizieren Analysten für dieses Jahr nur moderates Umsatzwachstum – ein weiterer Grund, warum der Kurs kurzfristig eher verhalten reagieren könnte.

5. Langfristiges Potenzial

Tesla bleibt für uns eine Wette auf Innovation. Besonders im Bereich des autonomen Fahrens und der Robotik sehen wir langfristig durchaus Potenzial. Allerdings dürfen die technischen und regulatorischen Hürden nicht unterschätzt werden. Hinzu kommt eine globale wirtschaftliche Abkühlung, die besonders in China spürbar ist und global ausstrahlt. Das schafft kein ideales Umfeld für einen Selbstläufer.

Fazit zu Tesla: Kaufen oder warten?

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Tesla befindet sich aktuell in einer entscheidenden Phase. Die Aktie zeigt Anzeichen einer Bodenbildung, aber der Abwärtstrend ist noch nicht wirklich durchbrochen. In den kommenden Wochen könnte sich das Blatt wenden, doch die Unsicherheiten bleiben uns zu hoch.

Als risikoscheue Anleger wollen wir nicht frühzeitig einzusteigen. Aus unserer Sicht gibt es kurzfristige Risiken, die nicht ignoriert werden dürfen. Statistisch gesehen zeigen die nächsten 25 Tage für Tesla sogar ein negatives Zeitfenster – in 10 von 14 Jahren ist der Kurs in diesem Zeitraum gefallen.

Unser Ansatz ist daher klar:

Wir warten ab, ob der Ausbruch gelingt oder Tesla seinen Abwärtstrend fortführt. Sollte der Ausbruch gelingen, sehen wir Tesla als spekulative Trading-Aktie und weniger als langfristiges Investment. Die Volatilität dieses Tech-Giganten bleibt hoch, und wir werden Tesla eher für schnelle Gewinne nutzen wollen.

 

Tesla ist Teil unseres "Megatrend Aktien Projektes" im TB-Service:

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08.09.2024 – Börsencrash 2024? Die Zeichen stehen auf Sturm!

Die Auslöser einer Krise noch in diesem Jahr?

Börsencrash 2024? Die Zeichen stehen auf Sturm!

  • China-Schock: Die Bedeutung der chinesischen Wirtschaft für die Weltwirtschaft und die aktuellen Herausforderungen.
  • Tech-Crash: Der Zusammenbruch von Tech-Giganten wie ASML, Intel und Nvidia und die Gründe dafür.
  • Zinsängste: Die Rolle der US-Notenbank und die Auswirkungen steigender Zinsen auf die Märkte.
  • Geopolitische Risiken: Der Ukraine-Krieg, Handelskonflikte und andere geopolitische Faktoren, die die Märkte belasten.


Die Börsen weltweit stehen unter Druck! Der einst so robuste Bullenmarkt scheint immer mehr ins Straucheln zu geraten. Was steckt hinter dieser Schwäche und Nervosität? Die Nachrichtenlage ist düster: China, die zweitgrößte Volkswirtschaft der Welt, zeigt deutliche Anzeichen von Schwäche. Die Tech-Giganten, einst die Hoffnungsträger der Anleger, kämpfen mit massiven Herausforderungen auch durch extreme Erwartungen. Und die Zinsängste nehmen zu, da die Zentralbanken versuchen, weiter die Inflation einzudämmen ohne die Wirtschaft abzuwürgen.

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07.09.2024 - Warum ignorierst du den Dow Jones Transportation?

Warum der Transportsektor die wahre Konjunkturwette ist – und du ihn vermutlich völlig unterschätzt!

Langfristiger Erfolg trotz Rückschlägen: Die faszinierende Performance des Dow Jones Transportation Average (DJT)
Es gibt viele Wege, Erfolg an der Börse zu definieren. Manchmal ist es die kurzfristige Rallye, die Gewinne verspricht, und manchmal ist es der Marathonlauf, der über Jahrzehnte anhält. Der Dow Jones Transportation Average (DJT) ist definitiv der zweite Typ – ein bewährter Langstreckenläufer, der trotz einiger Stolpersteine solide Renditen eingefahren hat.

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8,2 Millionen Gründe, warum wir den Dow Jones Transportation NICHT ignorieren!

Schauen wir uns die untere Grafik an, die die Performance dieses renommierten Index seit 1970 zeigt. Dieser Chart ist eine wahre Schatzkarte für Langzeitinvestoren. Hättest du 1970 schlappe 100.000 Euro in den DJT gesteckt, dann säße dein zukünftiges Ich jetzt auf über 8,2 Millionen Euro. Klingt nach einem traumhaften Investment, oder? Das ist ein Gewinn von mehr als 8.165%! Die durchschnittliche jährliche Rendite liegt bei 8,4%, doch wie bei jedem Marathon gab es auf dem Weg einige holprige Stellen. Der maximale Rückgang betrug beeindruckende 62%, aber genau das macht die Börse aus – sie fordert Geduld und Mut.

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Rückschläge? Egal! So hat der Dow Jones Transportation seit 2009 Kritiker Lügen gestraft:

Auf der rechten Seite des Charts wird es noch spannender: Die Kennzahlen seit 2009 zeigen, dass sich auch die jüngeren Jahre nicht verstecken müssen. Der DJT hat seitdem satte 322% an Wert gewonnen. Mit einer durchschnittlichen jährlichen Rendite von 9,6% seit der Finanzkrise kann sich auch die jüngere Generation der Investoren auf die Schulter klopfen. Aber auch hier gab es Rückschläge – der größte fiel mit -42,6% heftig aus. Die Börse ist eben nichts für schwache Nerven.

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Die untere Leiste des Charts zeigt die sogenannten „Underwater“-Phasen. Stell dir vor, du bist auf hoher See, und immer wenn der DJT einen Rücksetzer erlebte, ging er sozusagen „unter Wasser“. Diese visuellen Darstellungen helfen dir, die schwersten Phasen des Index nachzuvollziehen – und, viel wichtiger, den Rebound zu erkennen, der fast immer folgte. Und wie wir alle wissen: Nach Regen kommt Sonnenschein – oder in diesem Fall, nach einem Bärenmarkt kommt die nächste Rallye!
Warum der US Transportation Index ein wichtiger Indikator für die Konjunktur ist

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Der DJT ist nicht nur ein Aktienindex, sondern wird auch oft als Barometer für die US-Konjunktur genutzt. Warum? Ganz einfach: Wenn viele Güter transportiert werden, läuft die Wirtschaft auf Hochtouren. Der Index reflektiert also direkt die wirtschaftliche Aktivität. Sicher, der allgemeine Trend hin zu mehr Versand- und Paketlieferungen hat Einfluss auf den Index, aber Schwankungen können uns wertvolle Hinweise geben. Allerdings: Ein einzelner Indikator sagt noch nicht die ganze Wahrheit. Deshalb betrachten wir den US Transportation Index immer im Kontext anderer wirtschaftlicher Faktoren.

Timing ist alles: Die besten Phasen des Transportation Index

Die von Seasonax analysierte Grafik zeigt den Durchschnitt der Kursentwicklungen des DJT in den letzten 26 Jahren. Interessant ist, dass es klare Muster gibt: Zwei Phasen pro Jahr zeigen eine erhöhte Wahrscheinlichkeit für steigende Kurse. Und hier kommen wir ins Spiel: In unseren Webinaren beleuchten wir regelmäßig vielversprechende Trading-Szenarien. Dabei fokussieren wir uns nicht nur auf den Index selbst, sondern identifizieren auch starke Einzelaktien im Transportsektor. Denn was gibt es Besseres, als eine Marktphase mit einer besonders starken Aktie zu kombinieren?


Fazit: Langfristiger Erfolg trotz (oder vielleicht wegen) Rückschlägen


Der Dow Jones Transportation Average zeigt seit 1970 ein solides und stabiles Wachstum von über 8.165%. Trotz großer Rückschläge, wie dem maximalen Verlust von 62%, zeigt uns die Geschichte dieses Index, dass sich Geduld und ein kühler Kopf an der Börse auszahlen. Für alle, die langfristig investieren und Rückschläge als Chancen sehen, könnte der DJT genau der richtige Index sein.


Interessiert? Dann nimm an unserem nächsten Webinar teil und erfahre mehr über unsere Strategien, um die Märkte zu schlagen!

Wir sehen uns auf der Trading-Piste.

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03.09.2024 - Aktien als Investition trotz drohender Krisen?

Unvorhersehbarkeit der Börsenentwicklungen:

Ein Zitat von Warren Buffett unterstreicht die Unvorhersehbarkeit der Börsenentwicklungen. Er betont, dass es schwierig ist, Marktbewegungen oder wirtschaftliche Entwicklungen vorherzusagen, was die Bedeutung einer soliden und gut durchdachten Anlagestrategie nochmals unterstreicht.

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Krisenfest und Wachstumsstark: Die Vorteile des InVestitions-Depots!

Schwarze Linie: Die schwarze Linie stellt das „InVestitions-Depot Starter“ dar, das seit 1998 eine deutliche Wertsteigerung verzeichnet. Diese Strategie fokussiert sich auf langfristige Kapitalvermehrung ohne zusätzliche Absicherung gegen Marktrisiken. Die Auswahl von fünf soliden Aktien bildet die Grundlage für ein robustes Portfolio, mit dem Ziel, dieses durch weitere Aktien zu diversifizieren (siehe blaue Linie). Es ist wichtig zu beachten, dass wir in den Jahren 1998–2009 möglicherweise eine andere Auswahl getroffen hätten als die heutigen fünf Aktien. In der Rückschau zeigt sich, dass trotz dieser Annahme alle Krisenphasen erfolgreich gemeistert wurden.

Blaue Linie: Die blaue Linie repräsentiert das „InVestitions-Depot + Absicherung“, das eine noch stärkere Performance aufweist. Besonders in Krisenzeiten wie der Dotcom-Blase, der Finanzkrise 2007-2009 und der Coronakrise zeigt sich die Wirksamkeit dieser Strategie, da sie weniger stark an Wert verliert. Die Kombination aus gut diversifizierten Aktien und gezielten Absicherungen in kritischen Marktphasen entfaltet hier ihre volle Wirkung.

Grüne und lilafarbene Linien: Die grüne Linie steht für den S&P 500 Index und die lilafarbene Linie zeigt die Entwicklung des MSCI World Index, die beide als Benchmarks dienen. Temporär können diese Indizes unsere Auswahl in der Performance übertreffen, doch langfristig zeigt sich die Überlegenheit einer gezielten Aktienauswahl gegenüber einer reinen Indexstrategie.

Langfristige Performance: Die Grafik verdeutlicht die überlegene langfristige Performance des „InVestitions-Depot Konzepts“ im Vergleich zu den Benchmarks, insbesondere wenn Absicherungen eingesetzt werden. Dennoch bietet auch die IVD-Starter-Auswahl ohne Absicherung eine gewisse Stabilität in volatilen Marktphasen, was sie für risikobewusste Anleger attraktiv macht.

Marktkrisen und ihre Auswirkungen:

Mehrere Krisenereignisse wie die Dotcom-Blase, die Finanzkrise, die Eurokrise und die jüngste Coronakrise sind entlang des Zeitverlaufs in Rot markiert. Diese Ereignisse verdeutlichen die Volatilität und das Risiko von Aktienmärkten, insbesondere wenn ohne ein starkes Konzept oder planlos agiert wird.

Besonders hervorzuheben ist, dass das „InVestitions-Depot + Absicherung“ während dieser Krisen stabiler bleibt als ungesicherte Ansätze oder die Benchmarks.

Zitat von Warren Buffett: Ein Zitat von Warren Buffett unterstreicht die Unvorhersehbarkeit der Börsenentwicklungen. Er betont, dass es schwierig ist, Marktbewegungen oder wirtschaftliche Entwicklungen vorherzusagen, was die Bedeutung einer soliden und gut durchdachten Anlagestrategie nochmals unterstreicht.

Fazit: Die Grafik verdeutlicht die Bedeutung einer gut strukturierten Anlagestrategie, die sowohl Wachstumschancen, eine funktionale Diversifikation über Branchen hinweg als auch Schutzmechanismen berücksichtigt. Während das „InVestitions-Depot Starter“ einen soliden Einstieg bietet, stellt das „InVestitions-Depot + Absicherung“ eine wertvolle Ergänzung für Anleger dar, die Marktschwankungen abfedern möchten. Die risikooptimierte Ausrichtung und die Berücksichtigung vergangener Krisen machen diese Strategien zu robusten Optionen für langfristige Investoren.

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02.09.2024 – Tech-Sektor unter Druck: Nvidia enttäuscht Erwartungen trotz Rekorden

Der Tech-Sektor gehörte zu den schwächsten Sektoren

Nvidia enttäuscht Erwartungen trotz Rekorden

Obwohl die moderaten Indexgewinne im August auf eine Ruhephase hindeuten, kam es zu einem signifikanten Drawdown. In Europa fiel der Stoxx Europe 600 Anfang August um 7% und erholte sich im Monatsverlauf um 10%. Diese hohe Volatilität war hauptsächlich auf einen Mini-Crash in Japan vor ein paar Tagen zurückzuführen, ausgelöst durch die geldpolitische Divergenz zwischen der Bank of Japan und der US-Notenbank Fed sowie die Angst vor einer harten Landung der US-Wirtschaft. Diese Befürchtungen wurden letztlich in den letzten Tagen zerstreut, sodass Europa und die USA eine positive Börsenbilanz ziehen konnten. Es wird nun erwartet, dass die Fed den Leitzins im September senkt.


Die bisherigen Top-Performer aus dem Tech-Sektor, insbesondere Nvidia, erlebten nach besser als erwarteten Quartalszahlen einen Rücksetzer, da die Ergebnisse nicht alle maximalen Erwartungen erfüllten. Der Tech-Sektor gehörte zu den schwächsten Sektoren, zusammen mit Basiskonsumgütern.Die Prognosen für den Zinsschritt blieben stabil, wobei eine Wahrscheinlichkeit von 70% für eine Senkung um 25 Basispunkte besteht. Die weitere Entwicklung hängt von den kommenden makroökonomischen Daten ab. Ein starker US-Dollar könnte jedoch auf eine konjunkturelle Schwächephase hindeuten.

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