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TradingBrothers Blog

19.09.2024 – FED und ihr Leitzins im Überblick

Die US-Zentralbank Federal Reserve leitet Zinswende ein: Erster großer Zinsschritt nach Jahren

Die US-Zentralbank Federal Reserve hat ihren geldpolitischen Kurs geändert und mit einer Zinssenkung begonnen! Nach einer Phase unveränderter Zinsen senkte die Fed den Leitzins um 0,5 Prozentpunkte auf eine Spanne von 4,75 bis 5,00 Prozent. Dieser Schritt markiert eine Abkehr von der früheren, straffen Zinspolitik, die darauf abzielte, die Inflation zu bekämpfen und den Leitzins auf den höchsten Stand seit über zwei Jahrzehnten zu treiben. Auch die Europäische Zentralbank (EZB) fährt diesen Kurs der geldpolitischen Lockerung schon früher, um die Wirtschaft zu stützen und den Arbeitsmarkt zu stabilisieren.

 

US-Leitzins "Federal Fund Rate" im aktuellen Big Picture 

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 Pro der Zinssenkung:

1. Günstigere Kredite: Unternehmen und Verbraucher profitieren von niedrigeren Kreditkosten, was Investitionen und Konsum ankurbeln kann.
2. Wirtschaftsbelebung: Die gesunkenen Zinsen können die Wirtschaft stimulieren, da Unternehmen leichter expandieren können.
3. Stabilisierung des Arbeitsmarktes: Durch erhöhte Investitionen und Konsumausgaben steigt die Nachfrage nach Arbeitskräften, was den Arbeitsmarkt stützt.
4. Schwächerer Dollar: Eine schwache Währung kann US-Exporte günstiger machen und die Handelsbilanz verbessern.
5. Positiver Effekt auf Aktienmärkte: Niedrigere Zinsen verleiten Anleger dazu, in riskantere Anlagen wie Aktien zu investieren, was zu Kursgewinnen führen kann.

Kontra der Zinssenkung:

1. Gefahr steigender Inflation: Eine zu frühe Zinssenkung könnte die Inflation wieder anheizen, da die Preise durch den erhöhten Konsum steigen könnten.
2. Schwächerer Dollar: Während Exporte profitieren, werden Importe teurer, was die Kaufkraft der Verbraucher beeinträchtigen kann.
3. Weniger Anreize für Sparer: Sparer erhalten geringere Zinsen auf ihre Einlagen, was die private Vorsorge erschwert.
4. Kerninflationsrate bleibt hoch: Trotz der Gesamtinflationssenkung bleibt die Kerninflation hoch, was das Risiko einer überhitzten Wirtschaft mit sich bringt.
5. Langfristige wirtschaftliche Unsicherheit: Zinssenkungen können kurzfristig helfen, aber die langfristigen Auswirkungen auf die Wirtschaft sind schwer vorhersehbar, insbesondere im Hinblick auf die Inflation und zukünftige Rezessionsgefahren.

 

 

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18.09.2024 – Microsoft Aktie: Lohnt sich der Einstieg jetzt?

Microsoft: Auf dem Weg zur nächsten Rallye – Dividende und Aktienrückkauf als Katalysatoren

  • Dividendenerhöhung
  • Aktienrückkaufprogramm
  • Wachstumstreiber: Azure: Cloud-Computing-Plattform
  • Künstliche Intelligenz (KI): Massive Investitionen in KI
  • Zukunftsaussichten: Gewinn pro Aktie für 2025

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Langfristiges Wachstumspotenzial von Microsoft seit 1986

Die obige Grafik verdeutlicht, dass trotz einiger Rücksetzer über die Jahre hinweg Microsoft als langfristige Investition außergewöhnlich erfolgreich war. Insbesondere das starke Wachstum seit den 2010er Jahren fällt direkt ins Auge des Investors. Bis heute macht die Aktie eine beeindruckende Rendite pro Jahr (geometrisch) von 25,2 Prozent im Schnitt.

Dividendenerhöhung: Mehr Ertrag für Aktionäre

Microsoft hat angekündigt, die Quartalsdividende zu erhöhen. Diese Entscheidung ist ein deutliches Zeichen dafür, dass das Unternehmen seine Aktionäre stärker am Unternehmenserfolg teilhaben lassen möchte.

Aktienrückkaufprogramm: 60 Milliarden US-Dollar

Zusätzlich zur Dividendenerhöhung gab Microsoft bekannt, dass der Vorstand ein Aktienrückkaufprogramm im Wert von bis zu 60 Milliarden US-Dollar genehmigt hat. Aktienrückkäufe reduzieren die Anzahl der im Umlauf befindlichen Aktien und steigern den Gewinn pro Aktie, was tendenziell den Aktienkurs stützt. Diese Maßnahme zeigt das Vertrauen des Unternehmens in seine zukünftige Geschäftsentwicklung.

Wachstumstreiber: Cloud und Künstliche Intelligenz

Neben diesen Kapitalmaßnahmen bleibt Microsofts Wachstumsstrategie weiterhin stark fokussiert auf Cloud-Computing und künstliche Intelligenz (KI). Die Azure-Plattform und die Investitionen in KI-basierte Dienste treiben die Geschäftsentwicklung maßgeblich voran.

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Timing beim Trading und Investieren von Microsoft:

Nach einer Phase der Konsolidierung in den letzten Wochen könnte die Microsoft-Aktie nun vor einer neuen Aufwärtsbewegung stehen. Das Schema haben wir in der Grafik eingeblendet! Das Unternehmen überraschte kürzlich mit positiven Neuigkeiten für seine Aktionäre: einer Erhöhung der Dividende und einem umfangreichen Aktienrückkaufprogramm. Diese Maßnahmen sind klare Signale, dass Microsoft weiterhin auf starkes Wachstum setzt und seinen Anlegern attraktive Renditen bieten möchte. Auch unsere Indikatoren sind grün!

Mit seinen starken Fundamentaldaten und der Kombination aus Dividenden und Aktienrückkäufen könnte Microsoft vor einer neuen Rallye stehen, die die Aktie erbeut über die bisherigen Höchststände treibt. Wir von TradingBrothers haben die Entwicklungen rund um Microsoft weiterhin genau für euch im Auge und noch mehr.

Unser Ansatz ist daher klar:

Wir warten nicht mehr lange ab. Ein kleinerer Rücklauf und wir sehen direkt Microsoft sowohl als spekulative Trading-Aktie als auch als langfristiges Investment. Die Volatilität dieses Tech- und KI-Giganten bleibt sogar in Krisenphasen aufgrund der guten fundamentalen Situation überschaubar. Sollten unsere Krisen-Indikatoren auf Rot wechseln würden wir das Risiko in Derivaten und ähnlichem begrenzen, aber unsere Investments halten wir. 

Microsoft ist Teil unseres "Megatrend Aktien Projektes" im TB-Service:

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15.09.2024 – Börsencrash in China durch die USA

Börsenbeben in China durch die US-Notenbankpolitik?

Börsencrash China  2024? Entscheidende Marktentwicklungen in den US-Märkten

Im heutigen Video analysieren wir die zunehmenden Spannungen im Wirtschaftskrieg zwischen den USA und China. Der Wettkampf um die globale wirtschaftliche Vorherrschaft erreicht einen kritischen Punkt, und die USA stehen kurz davor, einen entscheidenden KO-Schlag zu landen. Vor der wichtigen Zinsentscheidung der US-Notenbank Fed kehrt Optimismus in die Märkte zurück. Trotz der schwachen Entwicklung der chinesischen Festland-Indizes haben positive US-Konjunkturdaten – darunter niedrige Inflationszahlen und schwächere Einfuhrpreise – die Stimmung aufgehellt. Analysten erwarten eine Zinssenkung um 0,25 Prozentpunkte, aber die Möglichkeit eines größeren Zinsschritts wird wahrscheinlicher.

Während Technologie- und Konsumaktien den Markt anführen und das "Buy-the-Dip"-Verhalten dominiert, zeigen Rohstoffe gemischte Signale: Ölpreise sanken aufgrund von Rezessionsängsten, während Kupfer dank der schwachen US-Währung und geldpolitischen Lockerungen zulegen konnte. Im Fokus bleibt auch China, das mit anhaltender Deflation und stockendem Wachstum zu kämpfen hat. Nächste Woche könnte die Zinsentscheidung der Fed alle anderen Wirtschaftsentwicklungen in den Schatten stellen.

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15.09.2024 – Zinssenkung: Droht ein neuer Bärenmarkt?

Spekulationen um Zinssenkung: Droht ein neuer Bärenmarkt?

Der Plan der USA scheint filmreif aufzugehen und der angekündigte krachende KO-SIEG, ganz nach US-Style, liegt in der Luft. Ein präziser Lucky-Punch der Amerikaner schlägt ein und der Chinese taumelt orientierungslos.

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Nun liegt es den Nehmerqualitäten des schon angeschlagenen Chinesen, ob sich der brutale Kampf und sein KO-Ende doch noch ein oder zwei Runden hinzieht. Was das mit der Börse zu tun hat und worauf wir anspielen, erfahrt ihr in unserem Artikel!

 

Steht die nächste große Zinssenkung bevor?

Ja! Der kommende Zinsentscheid der US-Notenbank (Fed) am 18. September sorgt für Nervosität an den Finanzmärkten. Nach Monaten relativer Zinssicherheit, in denen der Leitzins bei 5,25 bis 5,5 % gehalten wurde, spekulieren die Marktteilnehmer nun über eine mögliche Zinssenkung. Dabei steht besonders eine größere Senkung von 50 Basispunkten (0,5 %) im Raum – ein Szenario, das für viele Anleger böse Erinnerungen wachrüttelt und die Märkte in Aufruhr versetzen könnte.

Zinssenkung: 25 oder 50 Basispunkte?

Ursprünglich rechneten die Märkte mit einer moderaten Zinssenkung um 25 Basispunkte. Doch schwächere US-Konjunkturdaten und Medienberichte haben die Wahrscheinlichkeit für eine stärkere Senkung auf 50 Basispunkte deutlich erhöht – aktuell gehen 50 % der Marktteilnehmer davon aus. Besonders der Rückgang des Erzeugerpreisindex (PPI) und die gestiegenen Erstanträge auf Arbeitslosenunterstützung heizen diese Spekulationen an. Wir von TradingBrothers sehen aber ein noch viel größeres Szenario geopolitischer Art!

Auswirkungen auf die Finanzmärkte

Die Unsicherheit über die Auswirkungen des bevorstehenden Zinsschrittes und seine Größe, hat bereits deutliche Auswirkungen auf die Märkte. US-Staatsanleihen sind auf das niedrigste Renditeniveau seit zwei Jahren gefallen, während der Dollar an Wert verloren hat. Im Gegenzug stieg der Goldpreis auf einen neuen Höchststand, da Gold in Zeiten niedriger Zinsen und einem schwächeren US-Dollar oft als sicherer Hafen angesehen wird. Besonders gegenüber dem Yen zeigte der Dollar Schwäche, was Verluste bei japanischen Aktien zur Folge hatte – insbesondere bei exportorientierten Unternehmen.

Risiko durch Carry-Trades; Japan ein Kollateralschaden?

Ein weiteres Marktproblem sind sogenannte Carry-Trades. Vor allen Groß-Investoren haben von den niedrigen Zinsen in Japan profitiert, indem sie sich Yen geliehen und in höher verzinste Märkte wie die USA investiert haben. Steigende Zinsen in Japan und sinkende Zinsen in den USA werden diese Strategie ins Wanken bringen und zu einem Ausverkauf durch das "Glatt stellen dieser Carrys" führen. Ein solcher Schritt hat bereits ein erstes Börsenbeben auch in den USA auslöst. Es wird nun von US-Investoren erwartet, dass die amerikanische Fed mit entsprechenden Maßnahmen bereitsteht, um dem US-Markt Stabilität zu geben. Was ist da eingentlich los?

Chinas Immobilienkrise als Hintergrund und die Aktienschwäche als Indikator

Die weltweiten Zinsanpassungen stehen in einem größeren Kontext, der auch Chinas angeschlagenen Immobilienmarkt betrifft. Wir bei TradingBrothers vermuten, dass die weltweite Geldpolitik massiv dazu beigetragen hat, Kapital aus China abzuziehen und den dortigen Immobilienmarkt entscheidend zu schwächen. Chinas Krise verstärkt sich weiter, und der Rückgang der Immobilienpreise belastet die gesamtwirtschaftliche Entwicklung des Landes. Dies könnte sich als ein entscheidender Faktor für die globalen Märkte erweisen.

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Ich bin schon in vielen meiner Intermarket-Analysen auf genau diese Entwicklung des chinesischen Aktienmarktes eingegangen.

Historische Parallelen mit Kontrollverlust: Gefahr eines Bärenmarktes?

Ein Blick in die Vergangenheit zeigt, dass Zinssenkungen durchaus zu weiteren Verwerfungen auch in den US-Märkten führen können. Im Jahr 2007 führte eine unerwartete Senkung der Fed zu einem massiven Einbruch der Märkte, bei dem der DAX und der S&P 500 innerhalb weniger Monate über 50 % ihres Wertes verloren. Steht uns nun ein ähnliches Szenario bevor?

Die Märkte haben sich zwar besser auf mögliche Zinssenkungen vorbereitet, doch kurzfristige Volatilität und ein "außer Kontrolle geraten" sind nicht ausgeschlossen. Krisen und die Irrationalität der Menschen halten sich ein keine Vorgaben. Negative Entwicklungen können sich schnell verselbständigen! Vorsicht ist geboten, denn das Ganze ist ein heißer Kampf mit schnellen Wendungen.

Unser Fazit: Ein globaler Machtkampf im Endstadium – Anleger können profitieren

Die Unsicherheit, wie der bevorstehende Zinsentscheid der Fed von den Anlegern interpretiert werden wird, ist hoch. Während eine Zinssenkung den privaten Konsum und die Finanzierungsbedingungen für Unternehmen verbessern könnte, birgt sie gleichzeitig das Risiko von Marktverwerfungen. Mit einem doppelten Zinssenkungsschritt werden sich Anleger fragen, ob schon mehr kaputt gegangen ist als ohnehin bekannt. Im Boxen wäre das so etwas wie der "Doppel-KO" und beide gehen zu Boden.

Alle Anleger sollten daher wachsam bleiben. Wir von TB achten nun auf die Entwicklungen der Geldstöme nach dem Event. Wir werden genau beobachten, ob es zu Veränderungen kommt. Einige Tage nach der Entscheidung sind diese Tendenzen zumeist klar erkennbar. Diese Trends haben einen erheblichen Einfluss auf die langfristigen Entwicklung der globalen Finanzmärkte. 

Um beim Boxen zu bleiben: Der wirtschaftliche Machtkampf zwischen den USA und China steuert auf seinen Höhepunkt zu. Ein präziser „Lucky Punch“ hat China ins Wanken gebracht, doch die entscheidende Frage ist: Geht China direkt zu Boden oder wie lange kann China sich noch halten? Im Falle eines Haltens, werden die USA sicher nachlegen und weitere Kollateralschäden wie in Japan in Kauf nehmen. Selbst in den USA! Der kurzfristige Verlauf dieses geopolitischen Duells wird noch einmal erheblichen Einfluss auf die globalen Märkte und auch auf die US-Wahl haben. In einem Holywoodfilm zieht der vermeintliche Verlierer noch einmal eine fiese Überraschung aus dem Ärmel, die der Held aber meistern wird. Wir sind aber nicht in Holywood und bleiben für euch dran!

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14.09.2024 – Amazon-Aktie: Lohnt sich der Einstieg jetzt?

Amazon: Ein langfristiger Gewinner unter den Konsum- und Technologieaktien

Amazon (AMZN) ist einer der bedeutendsten Akteure sowohl im Konsum- als auch im Technologiesektor. Die Aktie profitiert von zwei zentralen Wachstumstreibern: dem florierenden E-Commerce-Geschäft und der hochprofitablen Cloud-Sparte AWS, die zunehmend auf künstliche Intelligenz (KI) setzt. Ein neues Tool für Händler soll es ermöglichen, in Länder zu exportieren, in denen kein eigener Amazon-Store existiert. Dies könnte vor allem in weniger erschlossenen Märkten das Wachstumspotenzial weiter steigern.

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Langfristiges Wachstumspotenzial von Amazon seit 1997

Die obige Grafik zur langfristigen Kursentwicklung der Amazon-Aktie (AMZN) seit 1997 illustriert eindrucksvoll das enorme Wachstumspotenzial, aber auch die damit verbundenen Risiken.

Zum Startpunkt der Analyse am 01.07.1997 hätte eine Investition von 10.000 Euro bis zum 13.09.2024 einen Wert von 26.893.019 Euro erreicht, was einem Gewinn von 268.830 % entspricht.

Besonders bemerkenswert:
Die geometrische Rendite p.a. liegt bei 33,65 %, was die langfristige Rentabilität der Amazon-Aktie unterstreicht.

Gleichzeitig erlebte Amazon auch große Rückschläge, wie den maximalen Rückgang von -93,96 % während der Dotcom-Blase im Jahr 2001.
Der mittlere Rückgang liegt bei -31,47 %, während die jährliche Volatilität bei 58,53 % liegt, was zeigt, dass die Aktie in der Vergangenheit erheblichen Schwankungen ausgesetzt war. Die rot markierten Bereiche der Grafik verdeutlichen die Phasen, in denen die Aktie stark gefallen ist, bevor sie wieder in eine Wachstumsphase überging. Besonders während der Dotcom-Krise und anderen Marktturbulenzen kam es zu deutlichen Einbrüchen, bevor die Aktie erneut beeindruckende Wachstumsphasen durchlief.

Diese Analyse zeigt, dass Amazon langfristig ein äußerst rentables Investment ist, obwohl das Unternehmen in seiner Geschichte einige Rückschläge und starke Schwankungen erlebt hat. Anleger sollten sich dieser Chancen und Risiken bewusst sein, wenn sie in Amazon investieren.

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Unsere Intermarket-Indikatoren im Monatschart deuten auf eine Überhitzung!

Grundsätzlich ist die bei einer fundamental gut aufgestellten Aktie wie Amazon kein großes Problem. Es deutet sich aber an, dass das Timing beim Einstieg optimiert werden kann. In den letzten überhitzten Phasen korrigierte Amazon über Monate.

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Die Statistik der letzten 10 Jahre warnt ebenfalls

Die Grafik zeigt die saisonale Entwicklung der Amazon-Aktie über die letzten 10 Jahre. Ausgewertet ist der Zeitraum vom 15. September bis 3. November. Die Auswertung verdeutlicht, dass in diesem Zeitraum nur in 20 % der Fälle Gewinntrades (2015 & 2017) erzielt wurden. Etwas abwarten könnte sich also lohnen.

Rückenwind durch den Prime Day und steigende Konsumausgaben

Defensive Sektoren erleben derzeit ein beeindruckendes Comeback, und Amazon bleibt einer der Gewinner im Online-Handel. Der kürzlich veranstaltete Prime Day brachte Rekordumsätze und unterstreicht die anhaltend starke Nachfrage nach Online-Shopping. Die steigende Konsumnachfrage und die Erholung der Ausgaben der Verbraucher geben Amazon zusätzlichen Auftrieb und stärken das E-Commerce-Geschäft weiter.

Starke Cloud-Position durch AWS und KI


Neben dem E-Commerce bleibt AWS ein wesentlicher Wachstumstreiber. Die Cloud-Sparte spielt eine führende Rolle im Bereich der KI-Applikationen. Neue Tools wie der KI-Assistent „Q“ und die Generative-KI-Plattform „Bedrock“ ermöglichen es Unternehmen, komplexe KI-Lösungen zu erstellen und zu trainieren. Dank dieser Innovationen bleibt AWS bestens positioniert, um im stark wachsenden KI-Markt weiterhin führend zu bleiben.

Chancen und Risiken bei Amazon

Nach den letzten Quartalszahlen hat die Amazon-Aktie zwar Rückschläge erlitten, sich jedoch schnell erholt. Trotz Gewinnmitnahmen im Technologiesektor und wachsender Konkurrenz im E-Commerce, etwa durch Anbieter wie Temu oder Shein, bleibt Amazon langfristig ein starker Marktteilnehmer. Insbesondere die Kombination aus steigenden Konsumausgaben und technologischem Vorsprung im Cloud-Geschäft bietet erhebliches Wachstumspotenzial.

Amazon bleibt eine Aktie, die für langfristig orientierte Anleger äußerst attraktiv ist. Die fundamentalen Daten des Unternehmens sind robust und untermauern das Potenzial für weiteres Wachstum – insbesondere im Bereich KI und Cloud-Dienste. Die schnelle Erholung der Aktie nach den Rückschlägen im August zeigt, dass Amazon weiterhin stark im Fokus der Investoren steht.

Unser Ansatz ist daher klar:

Wir warten noch etwas ab, ob der Rücksetzer eintritt. Sollte der Rücklauf einsetzen, sehen wir Amazon sowohl als spekulative Trading-Aktie als aich als langfristiges Investment. Die Volatilität dieses Konsum- und Tech-Giganten bleibt allerdings in echten Krisenphasen hoch. Sollten unsere Krisen-Indikatoren auf Rot wechseln würden wir das Risiko begrenzen und Amazon (temporär) auch wieder verkaufen. 

Amazon ist Teil unseres "Megatrend Aktien Projektes" im TB-Service:

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